Erarbeitung von Ergebnissen in großen Gruppen: Die Methode Open Space

Auf unserer Konferenz „Agile Verwaltung“ am 10. Februar 2017 (2016_12-16_flyer_fav_konferenz_2017) haben wir zwei Stunden am Nachmittag (von 14 bis 16 Uhr) frei gelassen, d. h. es gibt keine feste Tagesordnung. Das bedeutet aber nicht, dass dieses Zeitintervall völlig ungeplant ist. Vielmehr wollen wir dort den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, ihre eigenen Fragen und Interessen einzubringen und selbstorganisiert zu gestalten. Den Rahmen dafür bildet die Methode Open Space, mit der große Gruppen von Menschen, die sich in der Regel nicht kennen oder nicht zu kennen brauchen, in kurzer Zeit produktive Ergebnisse erarbeiten. So wollen wir auf der Konferenz nicht nur über Agilität sprechen, sondern sie so weit wie möglich praktizieren. Weiterlesen „Erarbeitung von Ergebnissen in großen Gruppen: Die Methode Open Space“

Umgang mit Finanzknappheit: Sind die Kommunen in den Niederlanden „agiler“ als die in NRW?

In einem sehr lesenwerten Beitrag analysieren zwei kommunale Praktiker – ein Vertreter der GPA Nordrhein-Westfalen und ein Dozent von der Universität Utrecht – die unterschiedlichen Strategien, mit denen niederländische und NRW-Kommunen den finanziellen Herausforderungen in Folge der Finanzkrise begegnet sind. In unserem Zusammenhang interessiert natürlich besonders, welche Rückschlüsse sich daraus für die Einführung agiler Konzepte in unseren Kommunen ziehen lassen. Weiterlesen „Umgang mit Finanzknappheit: Sind die Kommunen in den Niederlanden „agiler“ als die in NRW?“

Agilität in der Verwaltung – eine einführende Übersicht

Im Vorfeld unserer Konferenz am 10. Februar 2017 in Stuttgart – hier das Programm und alle Informationen dazu –  wurde ich von Interessierten mehrfach gefragt, was sich hinter der Idee ‚Agile Verwaltung‘ denn genau verstecke. Daher hier nocheinmal ein Artikel dazu (den Sie auch ausserhalb des Blogs unter unserer Rubrik ‚Was bedeutet Agile Verwaltung?‘ hier auf unseren Seiten finden können).

Im Zuge einer Veranstaltung im November 2016 ist eine Folienpräsentation entstanden; die Aufgabenstellung  für das Referat war ungefähr diese:
„Wir möchten über Agilität in der Verwaltung diskutieren. Bitte stellen Sie dar:

Was ist es? Warum ist Agilität ein Thema? Was passiert im Umfeld? Worauf kann und will das Konzept ‚agil denken und arbeiten‘ Antworten geben?

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Agenda der Konferenz „Agile Verwaltung 2017“ steht!

konferenz-agile-verwaltungIm August haben wir das erste Mal zur Konferenz „Agile Verwaltung 2017“ in Stuttgart am 10. Februar 2016 eingeladen (lesen). Da nun die Agenda komplettiert ist, soll sie hier auch nochmals im Detail vorgestellt werden.

Die Ziele, die das Forum Agile Verwaltung mit dieser Konferenz erreichen will, sind:

  1. Agile Methoden interessierten Praktikern aus der Verwaltung vorstellen und mit ihnen diskutieren
  2. Erfahrungen austauschen und einen Beitrag zur Vernetzung leisten.

Die Konferenz richtet sich an Jene, die in der öffentlichen Verwaltung tätig sind und in der letzten Zeit begannen zu ahnen, dass die Arbeitsweisen hier völlig veraltet zu sein scheinen und ihnen eine Auffrischung gut stehen könnte. Hier soll daher erfahren werden können, wie Arbeiten selbstbestimmter gestaltet sein kann und dabei viel effektiver und gleichzeitig effizienter Ergebnisse für alle Beteiligten erzielt werden können.

Wir wollten zu Beginn der Konferenz möglichst eine Organisation vorstellen, der es gelungen ist, sich komplett auf neue, agile Arbeitsmethoden einzulassen. Und so freuen wir uns, dass wir einen der Macher von Buurtzorg gewinnen konnten vorzustellen, wie die Reise dorthin gelang. Weiterlesen „Agenda der Konferenz „Agile Verwaltung 2017“ steht!“

Flüchtlingsprogramm „angekommen in deiner Stadt“: Kommune, Land und Stiftung kooperieren

Bildung, Begleitung und Betreuung für junge Geflüchtete – diese Herausforderung verlangt eine Vielzahl engagierter gesellschaftlicher Kräfte. Das Flüchtlingsprogramm „angekommen in deiner Stadt“ zeigt, wie es der Walter Blüchert Stiftung als Akteur der Zivilgesellschaft gelungen ist, in Nordrhein-Westfalen das Land – konkret das Ministerium für Schule und Weiterbildung – und kommunale Verwaltungen zusammenzubringen, Energien zu bündeln, Ressourcen zu entdecken und neue Netzwerke aufzubauen.

Nicht eine „Flüchtlingskrise“, sondern eine Verwaltungskrise konstatierten Autoren des deutschen Normenkontrollrats (https://www.dropbox.com/sh/o2ujlcja3xx663h/AADk5G6HWSrDHkCI32j21e7ga?dl=0). Sie zeigten, wie die – im wörtlichen Sinne – kleinkarierten Silostrukturen der deutschen Verwaltungslandschaft den Herausforderungen nicht mehr gewachsen waren. Der folgende Beitrag zeigt umgekehrt an einem konkreten Beispiel, wie das Zusammenarbeiten verschiedener Akteure aus Zivilgesellschaft und Verwaltung zu Erfolgen führt. Weiterlesen „Flüchtlingsprogramm „angekommen in deiner Stadt“: Kommune, Land und Stiftung kooperieren“

Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten – Interview mit dem Autor Dr. Andreas Zeuch

andreas-zeuch-foto-256x256Ich hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit dem Unternehmesberater Dr. Andreas Zeuch (Xing-Profil) geführt, das ich hier gerne auch veröffentlichen möchte. Herr Zeuch hat sich schon während seines Studiums mit Aspekten des Arbeitens auf Augenhöhe und auch dem Aspekt der Nutzung der Intuition bei komplexen Entscheidungen beschäftigt und über seine Erkenntnisse geschrieben. Grund für das Gespräch ist sein neues Buch mit dem provokativen Titel „Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten„. Nun ist der Schwerpunkt unseres Forum der öffentliche Dienst. Da sich dieser aber zunehmend wandelt und inzwischen auch von Kunden und Dienstleistern gesprochen wird, lohnt es sich doch mal zu schauen, was sich an neuen Weltbildern die Arbeit in den Unternehmen erkennen lassen: Weiterlesen „Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten – Interview mit dem Autor Dr. Andreas Zeuch“