Musterwandler Hochschulen: Community Working Group „Innovationskultur“ gegründet

Von Annabell Bils und Sabine Schulz, Musterwandler in Hochschulen.

Das Hochschulforum Digitalisierung /siehe Anmerkung/ unterstützt acht Community Working Groups bei der Bearbeitung von Themen im Kontext von Hochschulen und Digitalisierung. Gruppen von maximal fünf Personen werden vom HFD über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten gefördert. Dabei arbeiten die Teams in bis zu vier Arbeitstreffen eigenverantwortlich und lösungsorientiert an selbst gestellten Fragestellungen.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch innerhalb der „Musterwandler Hochschulen“ mit einer Working Group zur „Innovationskultur“ an den Start gehen können. In den nächsten sechs Monaten möchten wir Ansätze für eine innovationsfördernde Organisationskultur an Hochschulen erarbeiten. Weiterlesen „Musterwandler Hochschulen: Community Working Group „Innovationskultur“ gegründet“

Konferenz Agile Verwaltung am 24. Oktober 2019 in Berlin – Nachlese

Die 4. Konferenz Agile Verwaltung  und damit die erste Konferenz in Berlin ist Geschichte. Am letzten Donnerstag, den 24. Oktober 2019, trafen sich viele tolle, kreative, neugierige  und aufgeschlossene Menschen aus Verwaltungen oder aus dem Verwaltungsumfeld. An diesem Tag drehte sich alles um das Thema Agilität in der Verwaltung.

Der Startschuss für diese Konferenz wurde auf der letzten Konferenz in Ettlingen gesetzt. Wir hatten hier festgestellt, dass die Nachfrage immer höher wird. Dabei kommen die Interessenten aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Da lag es nah, ein weiteres Konferenzangebot in Berlin auf die Beine zu stellen. In Form aktiver Netzwerkarbeit hat das Orga-Team in Sprints die Konferenz auf den Weg und somit an den Start gebracht.

Hierarchiefreie Teams – ein Modell für Deutschland?

Mit der Keynote von Johannes Technau von Buurtzorg Deutschland wurde ein Einblick in die Arbeit mit selbstorganisierten Teams gegeben. Weiterlesen „Konferenz Agile Verwaltung am 24. Oktober 2019 in Berlin – Nachlese“

Das Programm der Konferenz „Agile Verwaltung 2020“ in Ettlingen steht fest

Es ist wieder so weit: unser Programm für die Konferenz „Agile Verwaltung 2020“ in Ettlingen bei Karlsruhe ist fertig. Die Konferenz findet am 27. Februar 2020 von 9:45 – 16:30 Uhr statt.  Das Anmeldeportal wird ab kommender Woche geschaltet.

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Konferenz „Agile Verwaltung 2020 in Ettlingen“: Wir planen einen Barcamp-Track

Die Konferenz „Agile Verwaltung 2020 in Ettlingen“ wird am 27. Februar 2020 stattfinden (das Programm veröffentlichen wir voraussichtlich nächste Woche). Auf dieser Konferenz  wollen wir zum ersten Mal ein BarCamp anbieten. Es soll das Thema „Verwaltungskultur – wie sie uns voranbringt, wie sie uns hemmt“ (Arbeitstitel) adressieren. Weiterlesen „Konferenz „Agile Verwaltung 2020 in Ettlingen“: Wir planen einen Barcamp-Track“

Unsere Klimakrise mit Agilen Methoden lösen – Wie geht das? Teil 2

Im ersten Teil der Artikelserie „Klimawandel und Agilität“ haben Ludger Wagner und Thomas Michl einen Rahmen aufgezeigt, wie das (sehr ehrgeizige) Ziel die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen angegangen werden könnte.

In diesem zweiten Teil der Artikelserie geht es nun darum, ein Konzept für den Aufbau und den organisatorischen Rahmen für die handelnden Akteure aus agiler Sichtweise zu entwerfen.

Das Ziel ist – wie wir wissen- mehr als ambitioniert,aber gerade deswegen gehen wir es mutig und optimistisch an. Wir wollen über die Beschäftigung mit dem Thema möglichst früh möglichst viel lernen, damit wir und andere Aktive den Klimawandel in die besten menschenmöglichen Bahnen lenken und dadurch unsere Zukunft aktiv (mit-)gestalten können.

Was passiert aktuell und was in der nächsten Zeit?

Das Klimakabinett wird am Freitag, den 20.9.2019, dem Tag des Globalen Klimastreiks (#allefuersklima : Aufruf von #Fridays4Future zum Mitmachen beim globalen Klimastreik am 20.9.2019 auch in Deutschland ), das nächste Mal zusammenkommen.

Ich wünsche mir von dieser Klimakonferenz (vom Klimakabinett und unserer Bundesregierung und unserer Bundeskanzlerin) in Berlin klare Ansagen und Aussagen zur Dringlichkeit des Problems. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass es der Politik gelingt, die BürgerInnen und alle Anspruchsberechtigten mitzunehmen.

Ich wünsche mir ein Bestärken und ein Motivieren aller AkteurInnen unserer Zivilgesellschaft.

Das ist eine Mammutaufgabe, die viel Fingerspitzengefühl sowie klimapolitischen Weitblick und organisatorische Klarheit erfordert. Es gilt, den Spagat hinzubekommen gleichzeitig sehr schnell und doch gerade „so langsam“ zu starten, dass alle Mitmenschen mitgenommen werden.

Gleichzeitig ist – und auch das ist vermutlich jedem bewusst- das ganze „System Klima“ auf unserer Mutter Erde noch viel komplexer, weil letztendlich nicht nur wir in Deutschland, sondern wir alle in Europa und auf der ganzen Welt, in unterschiedlichsten Lebens- und Erlebenswelten (Ländern, Gesellschaften und Gesellschaftssystemen) zusammenleben und -arbeiten.

Der Fokus unseres Artikels richtet sich auf die Dinge, die wir in Deutschland selbst beeinflussen können. (Anmerkung des Autors: Sonst verlieren selbst wir – als optimistische Optimisten – den Mut nach einer Lösung zu suchen und diese schnell (!) anzugehen.)

Die konkrete Frage soll sein:

Wie können wir hier bei uns in Deutschland schnell und kraftvoll das Problem angehen und lösen?

Die Vision – das Weshalb:

Eine Vision beantwortet die Frage nach dem „Weshalb“ und muss von allen Beteiligten verstanden werden, also möglichst von allen 83 Millionen MitbürgerInnen in Deutschland. Das ist eine große Kommunikationsaufgabe.

Die Vermittlung muss in vielen Sprachen (Jugendsprache, Erwachsenensprache, Managersprache, Politikersprache, Aktivistensprache und in allen möglichen Sprachen und Dialekten erfolgen.

Weshalb also lösen wir die Klimakrise?

Damit die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder, schöner und lebenswert(er) wird.

Viele Wege zur Erfüllung der Vision.

Wir -alle- müssen uns auf den Weg machen die Vision zu erfüllen. Bei einer so komplexen Aufgabe kann niemand sagen, wohin die Reise gehen wird. Aber eins ist -denke ich- offensichtlich. Wir müssen loslegen und Schritte tun. Iterativ werden wir Ziele entwickeln, wir werden Maßnahmen messen und immer wieder nachsteuern.

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Wir dürfen Fehler machen und wir brauchen diese Fehler, um uns zu verbessern. Wir brauchen dazu feste Zyklen, müssen uns vernetzen und Informationen teilen, damit wir gemeinsam in unserem Tun besser werden und unser Ziel (eine schönere Zukunft) immer wirkungsvoller erreichen.

Den Rahmen für die komplexe Organisation unseres Vorhabens schaffen

@ottokratz, hat sich an die Visialisierung des möglichen Zusammenspiels, der Beteiligten gewagt. Es sind bei Weitem nicht alle gesellschaftlichen Gruppen abgebildet, genauso wenig wie alle Abhängigkeiten zwischen den beteiligten Gruppen und AkteurInnen.

Was gelingen muss, ist das lösungsorientierte und achtsame Zusammenspiel von Regierung, Kabinett, Klimakabinett, Ministerien, Ländern, Kommunen und aller BürgerInnen, der gesamten Zivilgesellschaft, der Kindergärten und Schulen und anderer Unternehmungen, der Initiativen, der Lobbyvertretungen, der „aktiven Aktivisten“ und der „passiven Nichtaktivisten“ auf unterschiedlichsten Ebenen. Sei es auf Bund- auf Länder- oder Komuneneben, in den Städten oder im ländlichen Raum, bis „hinab“ zu jedem einzelnen Menschen, in ihren kleinen und größeren Familien, in ihren jeweiligen ganz unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten.

Wir „gestaltende Menschen“ müssen unsere Mitwelt verantwortungsvoll in unser Handeln mit einbeziehen:

Vom Wasser über den Wald, landwirtschaftliche Flächen und unsere Infrastruktur. Wir brauchen den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und Lebensgrundlagen, unsere Rohstoffe und nicht zuletzt müssen wir auf alle anderen Lebewesen, auf Pflanzen und Tiere achtgeben und auch ihr Wohl mitbetrachten.

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Uns alle eint die gemeinsame Vision:

„Die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder, wird schöner und lebenswert(er) werden.“

Agile Innovationsinspirationen – Blick über den Tellerrand

Bildcredits:  CJ Dayrit on Unsplash

Agiles Denken und Innovation passen gut zusammen und Innovationsmanagement daran auszurichten, liegt ausgesprochen nahe. Nehmen wir nochmals (das kann man gar nicht oft genug tun!) das FAV-Verständnis von Agilität her:

      • Nimm das Ganze in den Blick,
      • bilde cross-funktionale Teams,
      • experimentiere mit überschaubaren Änderungen und Teilergebnissen,
      • Beziehe die Anspruchsberechtigten ein,
      • verschaffe dir regelmäßiges Feedback von innen und außen,
      • mache so dein System immer angemessener.

Kurz und knapp beschreibt dieses Statement nämlich nicht nur, was agiles Arbeiten bedeutet, sondern auch, wie innovatives Arbeiten geht:

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Plötzlich agil – ein Konferenzrückblick

Manchmal gibt es Situationen, in denen ist schnelles Handeln gefragt. Lange Entscheidungswege sind abzukürzen und alle Kompetenzen und Wissensträger müssen viel direkter kommunizieren und zusammenarbeiten. Und plötzlich bist du agil unterwegs. So lässt sich ganz grob der Weg darstellen, den die Kollegen aus Heidelberg gegangen sind.

Auf der 3. Konferenz Agile Verwaltung am 21. Februar 2019 in Ettlingen begann so ein Tag, der definitiv in Erinnerung bleiben wird.

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