Gleichung mit einer Unbekannten: x = (Handwerk + Kontinuität + Steuerung) * Kontext

Sicher haben alle es sofort erkannt – die Rede ist von … tadaaa …: KOORDINATION.

Koordination gilt gemeinhin als wichtig, mitlaufend und selbstverständlich. Oft ist es aber so, dass sie recht wenig sicht- und spürbar ist und nicht immer ganz so selbstverständlich gut funktioniert. Sie ist eine dieser Leistungen, die erst erkannt und thematisiert werden, wenn sie nicht vorhanden sind oder Fehler passieren. Das ist schade – Koordination hat mehr Aufmerksamkeit und Wert verdient. Weiterlesen „Gleichung mit einer Unbekannten: x = (Handwerk + Kontinuität + Steuerung) * Kontext“

Rezension: Komplex ist, wenn wir etwas tun wollen

Unter dem Titel „„Selbststeuerung als Lösungsansatz“ haben Prof. Dr. Michèle Morner von der Verwaltungsuni Speyer und Manuel Misgeld vom Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung einen Artikel über agile Methoden in öffentlichen Organisationen veröffentlicht. /1/ Dessen Thesen möchte ich hier vorstellen, weil sie mir in verschiedener Hinsicht anschlussfähig erscheinen.

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Rollen, Funktionen und andere Paarprobleme …..

fullsizerender

Agil heisst unter anderem: in kurzen Rhythmen, ausprobieren, anschauen und anpassen, nah an Personen und Situationen auf ein Ziel, das sich nach und nach schärft, handeln und das jederzeit der tatsächlichen Situation mit allen ihren Veränderungen möglichst nahe und angemessen — deshalb agil eben.

Betriebswirtschaftliche Klassiker, d.h. Säulen und EckpfeilerBegriffe wie Funktion, Frist, Planung, Führung, Standards und so weiter, erhalten in agiler Nutzung neue Bedeutung oder werden angepasst. Manchmal ist es auch hilfreich, diese Begriffe zu ergänzen:

  • ziel- und situationsbezogene Rollen mehr als starre Funktionen,
  • nützliche Rhythmen mehr als gesetzte Fristen,
  • Leadership mehr als Führung,
  • organisatorische, situative und personenbezogene Anpassung an momentane Fragestellungen und Ziele gestalten können mehr als Planung,
  • in einem Netzwerk mehr als in linearer Linie ….

Beispiele?  Beispiele!

Letzthin hatte ich eine höchstspannende Begegnung mit einer spannenden Frau. Weiterlesen „Rollen, Funktionen und andere Paarprobleme …..“

„Szenariobasiertes Planen“ – ein dramaturgischer Workshop in Berlin

Abbildung 1: Die Plenarsitzung zum Start

Am vergangenen Samstag, 16. September 2017, veranstaltete ein Team um den Dokumentarfilmer Andres Veiel /1/ ein „Zukunftslabor“ unter dem Titel „Welche Zukunft?“ /2/. Die Veranstaltung bestand vor allem aus 13 parallelen Workshops zu unterschiedlichen Themen mit jeweils 25 Teilnehmenden. Sie fand im Deutschen Theater Berlin mit Unterstützung des Humboldtforums statt. Für das Forum Agile Verwaltung habe ich mich dorthin auf den Weg gemacht, weil ich die Methode des szenariobasierten Planens besser kennen lernen wollte. Weiterlesen „„Szenariobasiertes Planen“ – ein dramaturgischer Workshop in Berlin“

Wie innovierend, agierend und selbstaktiv getrieben kann und soll eine Verwaltung sein?  

Was macht ‚Verwaltung’ zur ‚Verwaltung’ …

Letzten Mittwoch. Es ist wieder passiert… Es fällt der Satz: „Die Verwaltung muss Entwicklungsabteilungen haben. Dann wird alles besser. Man sieht doch an Google, wie die Zukunft gemacht ist: Digitalisierung, Innovation, Entwicklung, Erfindungsgeist. Da muss es hingehen.“

Am nächsten Morgen auf einer Veranstaltung zu Design Thinking – Versicherungen, IT-ler, alle möglichen Industrien. Mein Namensschild weist meine Herkunft als (ich vermute einzige anwesende) Vertreterin der öffentlichen Verwaltung aus. Nach einem Blick auf das Schild: „Was machen SIE denn HIER?“ (AdR: Nach wenigen erklärenden Sätzen habe ich mich dann dann doch sehr willkommen gefühlt 🙂 .)

Ja, was denn nun? Die Erwartung erfüllen und als Verwaltungsmensch teilhaben an dem, was da draussen passiert? Oder anerkennen, dass Verwaltung so ganz anders tickt als der Rest der Welt und daraus schliessen, dass ich da eigentlich gar nicht hin- und schon gar nicht dazugehöre?

Was kann soll und muss die Verwaltung und ihre Mitarbeitenden? 

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„Lageorientierte Führung“ – zaghaftes Kokettieren mit funktionsübergreifenden Entscheidungen

Die Studierenden der baden-württembergischen Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl haben einen ehrenvollen Auftrag der grün-schwarzen Landesregierung erhalten. Im kommenden Studienjahr sollen die Studierenden des 1. bis 3. Semesters ein Fachprojekt durchführen mit dem Titel „Lageorientiertes Führen: Verwaltungsführung in komplexen Lagen zwischen Krisen- und Projektmanagement“. /1/ Weiterlesen „„Lageorientierte Führung“ – zaghaftes Kokettieren mit funktionsübergreifenden Entscheidungen“

Repost: Kennenlerntreffen „Agiles Lehren und Lernen“

(Original unter: http://agiles-studieren.de/2017/08/28/kennenlerntreffen-agiles-lehren-und-lernen/)

Eine innovative Idee wie Agiles Studieren entwickelt sich fast immer in einem Kontext mit anderen Ideen. In diesem Sinne fuhr ich am 6. Juli 2017 in froher Stimmung zu dem ersten Kennenlerntreffen an die Stuttgarter Hochschule der Medien. Dort traf ich auf Menschen aus Schule, Verwaltung, Industrie und Hochschule, die sich ebenfalls mit diesem Themenfeld auseinandersetzen. Weiterlesen „Repost: Kennenlerntreffen „Agiles Lehren und Lernen““