Agiles Management: die drei Anwendungsfelder agiler Transformation

In letzter Zeit erhalten wir die eine oder andere Anfrage von Führungsgremien in Verwaltungen, ob wir nicht einen Vortrag zum Thema „Agile Transformation einer Verwaltung“ halten könnten. Das können wir natürlich gerne. Aber ein paar erste Anhaltspunkte, was die Spielfelder einer agilen Transformation sein könnten, kann man auch schriftlich liefern. Weiterlesen „Agiles Management: die drei Anwendungsfelder agiler Transformation“

Künstliche Intelligenz – agile Thesen (Teil 1): Aktuelle Möglichkeiten und Grenzen der KI

Man kann der digitalen Transformation mit unterschiedlichen Haltungen begegnen: schicksalsergeben („das müssen wir jetzt über uns ergehen lassen“), anpasserisch („wir machen mit, was das Land von uns verlangt“), aktiv („das ist eine Chance, die wollen wir für uns nutzbar machen“), ignorierend („ich habe für so Nebenthemen keine Zeit, ich muss meine Wahl sichern und mich um die Flüchtlingsflut kümmern“). Welche Haltung man wählt, hängt sicher zum Teil von persönlichen Neigungen ab. Aber ein paar Sachkenntnisse können auch nicht schaden. Deswegen möchten wir gerne mit euch, liebe Leser, einen Blick auf einen wichtigen Teilaspekt richten: Was kann eigentlich die Künstliche Intelligenz? Und was soll sie können dürfen?
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Der Aktenplan ist tot. Es lebe der Aktenplan!

Am 5. und 6. Juni 2018 fand in Marburg das 23. Archivwissenschaftliche Kolloquium statt. 200 Archivarinnen und Archivare hörten zwei Tage lang über 20 Vorträge zu „E-Government und digitale Archivierung“ und führten lebhafte Diskussionen. Auch das Forum Agile Verwaltung war eingeladen zu einem Referat über „Die digitale Akte und  die Expertenrolle der Archivwissenschaft“. Weiterlesen „Der Aktenplan ist tot. Es lebe der Aktenplan!“

Diskussion: Digitalisierungsskeptiker haben vielleicht auch gute Gründe

Im Forum Agile Verwaltung haben wir mit einer Diskussion begonnen rund um das Thema „Digitalisierung nicht als Pflicht, sondern als Chance“. /1/ Es gibt Verwaltungen und einzelne Mitarbeiter, die die digitale Transformation eher als Belastung sehen und ihr soweit wie möglich ausweichen möchten. Und es gibt andere Verwaltungen und andere Mitarbeiter, die sie als bunte Blumenwiese begreifen, auf der man sich den schönsten Strauß pflücken kann.
In dieser gespaltenen Situation halte ich es für wichtig, auch die Motive und Gründe der Digitalisierungsskeptiker zu verstehen. Nur dann haben wir eine Chance, einen Dialog zu organisieren. Und können auch selbst, die wir uns vielleicht eher vom Gestaltenkönnen angezogen fühlen, etwas für die Art und Weise dieses Gestaltens lernen.

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Bachelorarbeit über agile Methoden im öffentlichen Dienst

Ich habe im letzten Jahr meine Abschlussarbeit das Thema agile Methoden im öffentlichen Dienst behandelt. Vollständig lautet der Titel::

„Der öffentliche Dienst im Wandel: Zukunftsfähigkeit erreichen durch die Einführung agiler Organisationsstrukturen“.

Dabei gehe ich auf den Veränderungsbedarf des öffentlichen Dienstes ein, der sich aus den Megatrends ableitet, beleuchte die bisherigen Wandlungsversuche und untersuche dann die Anwendbarkeit unterschiedlicher agiler Methoden im öffentlichen Dienst.

Der Abgleich mit der Praxis erfolgte anhand eines Interviews mit Dr. Markus Richter, Leiter der Abteilung 7 – Infrastruktur und IT,Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Es hat mich gefreut, dass das Forum Agile Verwaltung daran interessiert war, meine  Arbeit hier vorzustellen. Ich hoffe, dass sie dem einen oder anderen Leser Anregungen für die eigene Verwaltung geben kann. Den vollständigen Text können Sie hier herunterladen: Bachelorarbeit Sylke_Selzer

 

Von Bürgerorientierung und Kundenorientierung

In seinem Blogbeitrag vom 15.3.18 beleuchtet Thomas Michl das Verhältnis von Politik und Verwaltung und stellt die Frage, wie sich dieses Verhältnis verändert – und verändern muss – wenn sich eine Verwaltung auf den Weg macht, agil zu arbeiten. Er benennt den Dialog zwischen Verwaltung und Politik als zentralen Faktor und zeigt auf, dass dieser Dialog neue Formate braucht. Es genügt nicht mehr, wenn die Politik einen möglichst fein ziselierten Auftrag erteilt und dann – irgendwann einmal – einen Abschlussbericht zur Kenntnis nimmt. Dialog braucht andere Rhythmen. Sprints und Reviews könnten Formate sein, die eine neue Form des Dialogs ermöglichen. Tom erwähnt, fast nebenbei, dass in dieses neue Verständnis von Dialog auch die Bürgerinnen und Bürger als Anspruchsberechtigte miteinbezogen werden können und sollten. Hier möchte ich nun einhaken und einen Blick auf diese Anspruchsgruppe werfen. Weiterlesen „Von Bürgerorientierung und Kundenorientierung“

Wann fängt (Culture) Hacking an? #Teil2

#Teil2 der Artikelserie über Culture Hacking ist jetzt Online.

Im ersten Teil der Artikelserie wurde von Martin Bartonitz der Frage „Was hat Culture Hacking mit Manipulation zu tun?“ nachgegangen. In diesem zweiten Teil versucht Ludger Wagner eine Einordnung von (Culture) Hacking. Was ist Hacking, was sind Beispiele für Hacks? Wann begeben wir uns auf die Hacking-Seite?

„Playfully exploring the boundaries of a system“, Hacking-Definition nach Olaf Lewitz.

Mir ist diese Definition von Olaf schon länger bekannt. Es fiel mir allerdings bisher immer schwer, Sie in meine eigene Gegenwart und Arbeit zu übertragen.

Als Familienvater merke ich zum Beispiel, wie meine kleine, gerade zweijährige Tochter Weiterlesen „Wann fängt (Culture) Hacking an? #Teil2“