Agile Projekte in öffentlichen Verwaltungen – Eine Bestandsaufnahme – Teil 2

Gerne möchte ich nun an dieser Stelle den zweiten Teil der Ergebnisse meiner durchgeführten Bestandsaufnahme, basierend auf dem Artikel von Looks et al. [1], vorstellen.

Looks, H., Schön, E.-M. & Thomaschewski, J., (2018). Agile Projekte in öffentlichen Verwaltungen – Eine Bestandsaufnahme. In: Hess, S. & Fischer, H. (Hrsg.), Mensch und Computer 2018 – Usability Professionals. Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V. Und German UPA e.V.. (S. 415-426). DOI: 10.18420/muc2018-up-0156

Den ersten Teil dieser Artikelreihe findet ihr unter https://agile-verwaltung.org/2019/12/09/agile-projekte-in-oeffentlichen-verwaltungen-eine-bestandsaufnahme-teil-1/

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Teamarbeit 2030: Zeit für Visionen

Wie wird sich die Digitalisierung auf die Art unserer Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Verwaltungen auswirken? Wird es uns gelingen, unsere Arbeitssilos aufzubrechen und produktiver zu werden – im Sinne unserer Verwaltungskunden, aber auch einer Stressreduktion bei den Mitarbeitenden selbst? Oder werden die vorhandenen Strukturen und Abläufe einfach mal „digitalisiert“ – also ohne dass sich grundlegend etwas ändert und bisherige Mitzeichnungswege einfach in „Workflows“ umgetauft werden? Zur Entscheidung dieser Frage ist aktive Visionsarbeit nötig.

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Sind agile Methoden (wie Scrum) für alle Projekte geeignet?

Stehen sich agiles und traditionelles Projektmanagement als Gegner gegenüber? Versuchen die neueren Methoden die herkömmlichen zu verdrängen, bis sie ganz verschwunden sind? Gegen diese Art der Darstellung gibt es auch den Standpunkt, dass die traditionellen PM-Methoden wie z.B. PRINCE2 nach wie vor ihre Berechtigung haben und Scrum sie nur ergänzt. Dafür einige Argumente. Weiterlesen „Sind agile Methoden (wie Scrum) für alle Projekte geeignet?“

Musterwandler Hochschulen: Community Working Group „Innovationskultur“ gegründet

Von Annabell Bils und Sabine Schulz, Musterwandler in Hochschulen.

Das Hochschulforum Digitalisierung /siehe Anmerkung/ unterstützt acht Community Working Groups bei der Bearbeitung von Themen im Kontext von Hochschulen und Digitalisierung. Gruppen von maximal fünf Personen werden vom HFD über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten gefördert. Dabei arbeiten die Teams in bis zu vier Arbeitstreffen eigenverantwortlich und lösungsorientiert an selbst gestellten Fragestellungen.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch innerhalb der „Musterwandler Hochschulen“ mit einer Working Group zur „Innovationskultur“ an den Start gehen können. In den nächsten sechs Monaten möchten wir Ansätze für eine innovationsfördernde Organisationskultur an Hochschulen erarbeiten. Weiterlesen „Musterwandler Hochschulen: Community Working Group „Innovationskultur“ gegründet“

Alles nach Plan? Wenn Projektmanagement in Verwaltungen agil wird

Kommt Ihnen das bekannt vor: Einige Wochen lang haben Sie nun den Kick-Off für Ihr neues Projekt vorbereitet, haben alle notwendigen Personen intern und extern eingeladen, haben sich genau überlegt, was Sie im Projekt und im Kick-Off erreichen wollen und natürlich den Zeitplan genau abgestimmt, Folien vorbereitet, Interaktionen für das Teambuilding – schließlich geht es um Etwas – und dann – am großen Tag – ist alles anders. Weiterlesen „Alles nach Plan? Wenn Projektmanagement in Verwaltungen agil wird“

DMS und integrierte Workflowtools – passt das zusammen?

Symbolbild: Viele User nutzen die eingebaute Workflow-Engine eines DMS nicht. Warum? Quelle: Pixabay

Dokumentenmanagementsysteme (DMS) verfügen häufig über integrierte Workflowmodule. In der tagtäglichen Praxis werden diese Workflows aber selten verwendet, obwohl sie Teil eines bestehenden und nutzbaren Systems sind. Während die User das DMS selbst bald nicht mehr missen möchten, ist bei den integrierten Workflows, die bereits eine hohe systemische Integration  /Anmerkung 1/ aufweisen, paradoxerweise oft nicht einmal der Ansatz einer Verstetigung der Benutzung erkennbar.

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Das Cynefin-Modell: ein Problem auf Komplexitätsgrad prüfen, bevor man sich auf den Lösungsweg begibt

Problem ist nicht gleich Problem. Wenn ich eine Pizza backen will, nehme ich mir ein Kochbuch und folge der Anweisung Schritt für Schritt. Wenn ich Arzt bin, eine Diagnose bei etwas unklaren Symptomen stellen soll und mich dafür strikt an ein Lehrbuch halten will, habe ich vermutlich den Beruf verfehlt. Dave Snowden hat ein Modell entwickelt, das Problemstellungen in verschiedene Stufen unterteilt. Das möchte ich hier vorstellen. Weiterlesen „Das Cynefin-Modell: ein Problem auf Komplexitätsgrad prüfen, bevor man sich auf den Lösungsweg begibt“