Aus der agilen Methodenkiste: Kollaboratives Arbeiten mit Canvas – zwei Beispiele

Im agilen Umfeld lässt sich ein ausgeprägter Hang zur Visualisierung nicht verleugnen. Dieser kommt nicht von ungefähr. Gerne bedienen sich Agilisten auch der Idee der Canvas, eine „Leinwand“ mit vordefinierten Feldern, die gemeinsam mit den verschiedenen Beteiligten befüllt wird. Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Kollaboratives Arbeiten mit Canvas – zwei Beispiele“

eduScrum aus der Sicht von Lehrenden: Vortrag auf dem Scrum-Day in Stuttgart

Alisa Stolze und Kristina Fritsch von eduScrum Deutschland haben auf dem Scrum-Day in Stuttgart am 30. Mai einen Vortrag gehalten, wie agile Methoden im Schulunterricht angewendet werden können. Weiterlesen „eduScrum aus der Sicht von Lehrenden: Vortrag auf dem Scrum-Day in Stuttgart“

Zuständigkeiten und Zustände: Eine Fehlentscheidung einer Arbeitsagentur – und wie sie vermutlich zustande kam

Dieser Artikel ist ein Ping-pong – Wolf macht den Anfang und schlenzt dann das Bällchen elegant übers Netz schweizwärts, damit Veronika damit weiterspielt…

Eine Arbeitsagentur bestellt für eine schwer depressive Versicherte einen Chirurgen als Gutachter. Der bescheinigt ihr Gesundheit. Daraufhin wird ihr Hilfeantrag abgelehnt. Wie mag eine solche Fehlentscheidung wohl zustande kommen? Würden agile Arbeitsmethoden das verhindern?

Die Datenlage

Unsere Kenntnisse dieses Falls stammen aus einer Tageszeitung. /1/ Trotz dieser dünnen Faktenbasis haben wir uns entschieden, ihn zum Gegenstand unserer Überlegungen zu machen.

Der Fall

Die Chronik der Ereignisse ist schnell erzählt: Weiterlesen „Zuständigkeiten und Zustände: Eine Fehlentscheidung einer Arbeitsagentur – und wie sie vermutlich zustande kam“

Vortrag „Agilität und Öffentliche Verwaltung“ auf dem Scrum-Day in Stuttgart

Am 31. Mai 2017 waren Thomas Michl und ich auf den Scrum-Day in Stuttgart eingeladen, um dort einen Vortrag zum Thema „Agilität und Öffentliche Verwaltung“ zu halten.

Für die agile Community, die sich auf dem Scrum-Day einmal im Jahr trifft und die nach wie vor vorwiegend der Software-Branche entstammt, war das Thema einigermaßen exotisch. Immerhin fanden ca. 12 Teilnehmer in den kleinen Vortragssaal K1/K3.

Themen unseres Vortrags waren:

  1. Was macht die Verwaltung so starr? Das Zuständigkeitsprinzip und wie es sich seine (Behörden-)Welt erschafft.
  2. Erste Agilisierungsversuche, damit die Öffentliche Verwaltung ihre Kernaufgaben besser leisten kann: Die Stadt Ängelholm (SE)
  3. Die deutschen Ansätze, den Herausforderungen gerecht zu werden: Digitalisierung und „E-Akte“

Zum Schluss fand eine Diskussion mit den Teilnehmern statt zum Thema
„Wie könnten agile Agenten die Verwaltung beim Neudenken unterstützen?“ Dabei gab es einige interessante Ideen, zum Beispiel „Scrum-Tisch der Stadt X lädt Verwaltungsspitze zum Ideenaustausch ein“.

Wer sich für den Vortrag interessiert, kann ihn hier downloaden: PRÄSENTATION Scrum-Day ‚Agilität und öffentliche Verwaltung‘ 2017_05_31

Vom Wissenshunger, der Unkonferenz und dem Unternehmens-Meetup als Werkzeuge des #NewWork

Bastian Wilkat hat sich schon zu Studienzeiten für die neuen Formen des Arbeitens begeistert und darüber geschrieben. Inzwischen, mit ein paar Jahren Berufspraxis, ist er Herausgeber des The New Worker. Und hier fand ich gerade einen Artikel von ihm, dessen Inhalte auch auf dem Blog des Forum Agile Verwealtung interessieren dürften. So bat ich um die Erlaubnis, die besprochenen 3 erprobten Ideen für ’neues Machen in konservativen Unternehmensstrukturen‘ auch hier nochmals zu posten. Dann also …

Bastian Wilkat – u.a. Herausgeber des ‚The New Worker‘

Eine Frage, die Bastian immer wieder hörte, wenn es um neue Ansätze von Arbeitsorganisation geht: “Wie soll das bei uns gehen? Wir sind zu groß (zu alt, zu konservativ, denken zu eng…)”.

Die Fragen klängen so, als ob New Work ein Ziel oder Selbstzweck sei. Dem wäre natürlich nicht so. Hinter dem Klapperbegriff verbergen sich je nach Überzeugung konkrete Methoden, Organisationskonzepte oder eine Sichtweise.

So hatte er sich Gedanken gemacht, was an “New Work” auch in „alten Strukturen“ möglich wäre. Wenn New Work verstanden wird als: Etwas besser machen, besonders beim Wissensaustausch- und in Vernetzungsformaten von Kollegen/innen untereinander.

Die drei folgenden Ideen ließen sich selbstorganisiert durchführen, bieten aber auch viele Ansätze für die Zusammenarbeit mit internen Sponsoren (Empfehlung!). Weiterlesen „Vom Wissenshunger, der Unkonferenz und dem Unternehmens-Meetup als Werkzeuge des #NewWork“

Agile Arbeitsorganisation in der Praxis: die „Arenen“ Ängelholms

Die Stadt Ängelholm in Schweden ist die einzige uns bekannte Gemeindeverwaltung Europas, die sich selbst „agil“ nennt. Seit dem 1. Januar 2015 gilt dort formell eine neue Aufbau- und Ablauforganisation; das Transformationsprojekt wird aber erst in diesem Jahr abgeschlossen (und der Veränderungsprozess nie). Das Herzstück der neuen Prozessstruktur bilden die sogenannten „Arenen“. Sie möchten wir hier vorstellen. Weiterlesen „Agile Arbeitsorganisation in der Praxis: die „Arenen“ Ängelholms“

Blinde Digitalisierung mit zweifelhaftem Nutzen: Das Produktivitätsparadox

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat sich in einer neueren Studie damit beschäftigt, ob die Einführung der IT in den letzten Jahrzehnten zu einem Produktivitätsfortschritt beigetragen hat. Das Ergebnis war niederschmetternd. „IT führt zu keiner Produktivitätsrevolution, so wie es von den Anbietern immer wieder propagiert wird“, heißt es in der Zusammenfassung der Studie /1/.

Die bisherigen Strategien von Bundes- und Landesregierungen zur sog. Digitalisierung der Verwaltung (Stichwort „E-Akte“) lassen befürchten, dass auch hier den Schalmeienklängen der DMS- und ECM-Hersteller auf den Leim gegangen wird und die Digitalisierung außer Kosten nicht viel bringen wird. Weiterlesen „Blinde Digitalisierung mit zweifelhaftem Nutzen: Das Produktivitätsparadox“