#Forum: Agiles Vorlagenmanagement

Anfrage eines Lesers:

Hallo zusammen,

wir sind ein soziales Non-Profit-Unternehmen in der Beratung von Betrieben und Menschen mit Handicap bei Fragen der beruflichen Teilhabe. Seit Anfang des Jahres stellen wir unsere Dateiablage schrittweise auf ein prozessorientiertes System um. Teil des Konzeptes ist es, die Prozessdokumente als Dokumentvorlagen in der Nähe der dazugehörenden Dokumente zu speichern und die bisherigen Vorlagenordner aufzulösen. (Struktur eines typischen Ordners: siehe Bild oben)

Um zu vermeiden, dass beim Öffnen der Vorlagen vom Windows-Explorer aus beim Speichern über die Funktion <Speichern unter> die, von den Endverzeichnissen unter Umständen weiter entfernt liegenden, Verzeichnisse der Winword-Grundeinstellungen oder der Dokumenteordner angeboten werden, verwenden wir zwei geöffnete Fenster des Windows-Explorers, kopieren die zu verwendende Vorlage in das Endverzeichnis, benennen sie durch Änderung der Extension von „*.dot“ in „*.doc“ um und öffnen sie dannn mit Doppelklick. Mit der hausinternen Umstellung von Office 2003 auf Office 2010 funtioniert diese Methode nicht mehr, weil Winword die umbenannte Dokumentvorlage nicht mehr als Winword-Dokument erkennt.

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Wir sind auf der Suche nach einem praktikablen Verfahren, um dieses Problem zu umgehen und hoffen, dass uns jemand helfen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Wenn Welten aufeinandertreffen …

 

Eine der grossen Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit Neuerungen ist der Schutz des Vorhandenen. So schwierig der bestehende Alltag sein mag, so sehr hat er einen grossen Vorteil:
Man kennt ihn. Man hat Strategien und Reflexe entwickelt, die „mehr oder weniger aber immerhin“ funktionieren. Was passieren wird, ist in einem gewissen Mass berechenbar – und lieber weiss ich, dass es mühsam und schwierig ist, als dass ich gar nicht einschätzen kann was passiert.aufbruch

Die Change-Formel nach Kathie Dannemiller besagt:
U x V x ES > W“. Weiterlesen „Wenn Welten aufeinandertreffen …“

Über die Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft …

Ich freue mich, Euch hier das erste Interview in der kleinen Reihe zur Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft zu präsentieren!

Genießt es! Euer Hendrik Epe


Sabine Depew
Sabine Depew

Liebe Sabine, stell Dich doch einmal kurz vor: Was machst du und was bewegt dich? Was treibt dich an?

Ich bin seit über zwanzig Jahren im sozial-caritativen Bereich tätig.

Zu meinem Verantwortungsbereich gehören Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, die junge Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten von der Schwangerschaftsberatung über Kitas bis zur offenen Ganztagsschule. Alles Weitere ist bei Xing nachzulesen 😉

Was mich bewegt?

Soziale Ungerechtigkeit.

Ich möchte, dass Kinder und Jugendliche unter bestmöglichen Bedingungen aufwachsen können. Ich bin überzeugt und das ist Teil meines christlichen Menschenbildes, dass jede/r Mensch Begabungen in sich trägt, die in Erziehung und Bildung sowie dem Elternhaus entdeckt und gefördert werden sollten.

Darüber hinaus habe ich einen Faible für Trends und Innovationen. Ich probiere gerne Neues aus, um festzustellen, ob das die wohlfahrstverbandliche Arbeit bereichern kann.

Mit Blick auf die Arbeit in deinem Arbeitsfeld/deinem Verantwortungsbereich: Welche Veränderungen siehst du in den nächsten Jahren auf Dich zukommen? Weiterlesen „Über die Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft …“

Agil Arbeiten – wie kommt man eigentlich auf sowas?

Jetzt haben wir doch in unseren betriebswissenschaftlichen Welten mühsam und konsequent Strukturen und Hierarchien aufgebaut. Wir wissen, wie zentral Planung und Ausrichtung allen Handelns auf Stabilität und Absicherung ist.

Die Grundlagen des Agilen Handelns stellen aber doch einiges davon in Frage:

„Anforderungsänderungen gehen vor sturer Verfolgung eines Plans“

„Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen.“

„Heisse Anforderungsänderungen selbst spät in der Entwicklung willkommen. Agile Prozesse nutzen Veränderungen zum Wettbewerbsvorteil des Kunden.“

„Die Beteiligten und ihre Zusammenarbeit sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge. In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.“

„Errichte Projekte rund um motivierte Individuen. Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen.“

Ja, spinnen die denn?

Und dennoch scheinen agile Arbeitsformen zumindest Interesse zu wecken und sich in der Fachdiskussion länger zu halten als nur eine kleine Eintagsfliege. Wie kommt man auf sowas? Weiterlesen „Agil Arbeiten – wie kommt man eigentlich auf sowas?“

Aus der agilen Methodenkiste: Lean Coffee – kollegialer Wissensaustausch leicht gemacht

In einer lockeren Reihe von Artikeln stellen wir Methoden und Herangehensweisen aus dem agilen Umfeld vor. Heute führen wir Lean Coffee als Hilfsmittel für den offenen kollegialen Wissensaustausch ein. Übrigens Tipp am Rande: die Methode, lässt sich gut einführen ohne dass das Wort „Agile“ fällt 😉

Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Lean Coffee – kollegialer Wissensaustausch leicht gemacht“

Meetings: 5 agile Tipps, wie Sie sie radikal verkürzen können

Agile Methoden, wie z. B. Scrum, halten viele Tipps bereit, wie man Besprechungen kurz, effizient und emotional reich gestalten kann. Man kann diese Tipps auch anwenden, wenn man ansonsten als Organisation überhaupt noch nicht agil aufgestellt ist. Weiterlesen „Meetings: 5 agile Tipps, wie Sie sie radikal verkürzen können“