Über die Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft …

Ich freue mich, Euch hier das erste Interview in der kleinen Reihe zur Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft zu präsentieren!

Genießt es! Euer Hendrik Epe


Sabine Depew
Sabine Depew

Liebe Sabine, stell Dich doch einmal kurz vor: Was machst du und was bewegt dich? Was treibt dich an?

Ich bin seit über zwanzig Jahren im sozial-caritativen Bereich tätig.

Zu meinem Verantwortungsbereich gehören Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, die junge Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten von der Schwangerschaftsberatung über Kitas bis zur offenen Ganztagsschule. Alles Weitere ist bei Xing nachzulesen 😉

Was mich bewegt?

Soziale Ungerechtigkeit.

Ich möchte, dass Kinder und Jugendliche unter bestmöglichen Bedingungen aufwachsen können. Ich bin überzeugt und das ist Teil meines christlichen Menschenbildes, dass jede/r Mensch Begabungen in sich trägt, die in Erziehung und Bildung sowie dem Elternhaus entdeckt und gefördert werden sollten.

Darüber hinaus habe ich einen Faible für Trends und Innovationen. Ich probiere gerne Neues aus, um festzustellen, ob das die wohlfahrstverbandliche Arbeit bereichern kann.

Mit Blick auf die Arbeit in deinem Arbeitsfeld/deinem Verantwortungsbereich: Welche Veränderungen siehst du in den nächsten Jahren auf Dich zukommen? Weiterlesen „Über die Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft …“

Agil Arbeiten – wie kommt man eigentlich auf sowas?

Jetzt haben wir doch in unseren betriebswissenschaftlichen Welten mühsam und konsequent Strukturen und Hierarchien aufgebaut. Wir wissen, wie zentral Planung und Ausrichtung allen Handelns auf Stabilität und Absicherung ist.

Die Grundlagen des Agilen Handelns stellen aber doch einiges davon in Frage:

„Anforderungsänderungen gehen vor sturer Verfolgung eines Plans“

„Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen.“

„Heisse Anforderungsänderungen selbst spät in der Entwicklung willkommen. Agile Prozesse nutzen Veränderungen zum Wettbewerbsvorteil des Kunden.“

„Die Beteiligten und ihre Zusammenarbeit sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge. In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.“

„Errichte Projekte rund um motivierte Individuen. Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen.“

Ja, spinnen die denn?

Und dennoch scheinen agile Arbeitsformen zumindest Interesse zu wecken und sich in der Fachdiskussion länger zu halten als nur eine kleine Eintagsfliege. Wie kommt man auf sowas? Weiterlesen „Agil Arbeiten – wie kommt man eigentlich auf sowas?“

Aus der agilen Methodenkiste: Lean Coffee – kollegialer Wissensaustausch leicht gemacht

In einer lockeren Reihe von Artikeln stellen wir Methoden und Herangehensweisen aus dem agilen Umfeld vor. Heute führen wir Lean Coffee als Hilfsmittel für den offenen kollegialen Wissensaustausch ein. Übrigens Tipp am Rande: die Methode, lässt sich gut einführen ohne dass das Wort „Agile“ fällt 😉

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Meetings: 5 agile Tipps, wie Sie sie radikal verkürzen können

Agile Methoden, wie z. B. Scrum, halten viele Tipps bereit, wie man Besprechungen kurz, effizient und emotional reich gestalten kann. Man kann diese Tipps auch anwenden, wenn man ansonsten als Organisation überhaupt noch nicht agil aufgestellt ist. Weiterlesen „Meetings: 5 agile Tipps, wie Sie sie radikal verkürzen können“

Rezension: Agile Unternehmen – nur was sich bewegt, kann sich verbessern

Valentin Nowotny
Valentin Nowotny

Ich bin in den Genuss eines weiteren, hervorragenden Buchs zum Thema Agilität und neues Führen gekommen. Weiter empfehlen kann ich das AGILE UNTERNEHMEN (auf Amazon) besonders allen Einsteigern in die Thematik, denn auf umfangreichen 391 Seiten bietet dieses Sachbuch alle Perspektiven des agilen Arbeitens. Aber auch Jenen, die sich schon auf den Weg gemacht haben und weitere Anregungen benötigen, zudem auch den noch Skeptikern, denn hier ist sehr viel über die Vorteile selbstbestimmten Wirkens sowie dem schnellen Reagieren auf Planabweichungen zu erfahren. Wobei der Autor Valentin Nowotny (Xing-Profil) gerade auch das zu detaillierte Planen neben vielen alten Managementwerkzeugen möglichst auf die Müllhalde geworfen wissen möchte.

Aufbau des Buches

Was mir neben dem frischen Schreibstil besonders gut gefallen hat, ist der Aufbau der einzelnen Artikel. Hier werden neben den harten Fakten die eher selten in einem Sachbuch zu findenden weicheren Parameter, nämlich das Seelenleben der Mitarbeitenden betreffend, behandelt. Dabei spielt Herrn Nowotny neben seiner langjährigen Projekterfahrung seine Profession als Psychologe und Medienberater gekonnt aus.

Bis auf eines enthalten alle 14 Hauptkapitel drei Unterkapitel. Das erste beginnt in der Regel mit einer Frage, das zweite vertieft das Thema, und der Abschluss lässt uns jeweils einen Blick auf Denk- und Psychofallen zum gerade behandelten Thema werfen. In einem gelungenen, psychologisch-agilen Vorwort fallen auch schon die auf diesem Blog bewegten Begriffe New Work und Augenhöhe. Da die Titel der Kapitel für sich sprechen, möchte ich sie hier gleich listen: Weiterlesen „Rezension: Agile Unternehmen – nur was sich bewegt, kann sich verbessern“

„Eingeschränkt agil“: Zur Verwaltungskrise bei der Flüchtlingsaufnahme


Im Juni haben wir auf ein Heft der Zeitschrift „Management und Verwaltung“ hingewiesen, das sich mit den Antworten beschäftigt, die die deutschen Verwaltungen auf die Flüchtlingskrise gefunden haben. /1/ Mittlerweile haben wir von der Redaktion die Abdruckerlaubnis für untenstehende Grafik erhalten, für die wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Wir nehmen dies zum Anlass, die dort angestellten Überlegungen etwas ausführlicher vorzustellen. Weiterlesen „„Eingeschränkt agil“: Zur Verwaltungskrise bei der Flüchtlingsaufnahme“