„Szenariobasiertes Planen“ – ein dramaturgischer Workshop in Berlin

Abbildung 1: Die Plenarsitzung zum Start

Am vergangenen Samstag, 16. September 2017, veranstaltete ein Team um den Dokumentarfilmer Andres Veiel /1/ ein „Zukunftslabor“ unter dem Titel „Welche Zukunft?“ /2/. Die Veranstaltung bestand vor allem aus 13 parallelen Workshops zu unterschiedlichen Themen mit jeweils 25 Teilnehmenden. Sie fand im Deutschen Theater Berlin mit Unterstützung des Humboldtforums statt. Für das Forum Agile Verwaltung habe ich mich dorthin auf den Weg gemacht, weil ich die Methode des szenariobasierten Planens besser kennen lernen wollte. Weiterlesen „„Szenariobasiertes Planen“ – ein dramaturgischer Workshop in Berlin“

In eigener Sache: Seminare zu „Agilen Methoden für die Verwaltung“ und zur „Agilen Einführung der E-Akte“

Im September finden zwei der seltenen Seminare zur Agilen Verwaltung statt:

Am Dienstag, 19. September 2017, veranstaltet das VS Consulting Team in Tübingen einen Workshop speziell für Führungskräfte und Projektleiter aus der Verwaltung, die die Einsatzmöglichkeiten agiler Methoden in ihrem Arbeitsumfeld kennenlernen möchten.

Nähere Informationen unter https://agile-verwaltung.org/workshop-agile-methoden-fuer-die-verwaltung/

Am Mittwoch, 27. September 2017, findet in Köln ein eintägiges Seminar „E-Akte agil einführen: Der Weg zur Beschaffung eines DMS“ statt. Veranstaltet wird es von der Akademie Agile Verwaltung.

Download des Seminarflyers: FLYER AAV e-Akte_1._DMS-Beschaffung_Köln_20170927

 

Was heißt „agiles Projektmanagement“? Am Beispiel „Einführung der E-Akte“

In letzter Zeit erreichen uns vermehrt Anfragen zum Thema „Agiles Projektmanagement“. Zum Beispiel sollen wir vor Führungskräften einer Verwaltung oder auch erstmal eines Dezernats einen Vortrag darüber halten oder auch schon gleich einen Workshop dazu moderieren.

Aus unserer Sicht ist das eine gute Methode, agiles Arbeiten erst einmal zu „beschnuppern“. Projekte sind zeitlich und vom Ressourcenbedarf her begrenzt. Man muss nicht gleich die ganze Organisation umkrempeln. Weiterlesen „Was heißt „agiles Projektmanagement“? Am Beispiel „Einführung der E-Akte““

Aus der agilen Methodenkiste: Die „Warteschleife“ oder auch Backlog

Aus dem Manifest für agile Softwareentwicklung:

„Durch diese Tätigkeit haben wir diese Werte zu schätzen gelernt: […]

Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans“

Quelle:  http://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html

Der Backlog oder die Warteschleife

Wer sich mit agilen Methoden auseinandersetzt, der stolpert recht schnell über das sogenannte Backlog. Der Begriff Backlog bezeichnet im Allgemeinen nichts anderes als eine Menge an Arbeit in Form von Aufträgen, die sich angesammelt hat und darauf wartet „abgevespert“ zu werden. Vereinfacht ausgedrückt: es ist eine „To-Do-Liste“ mit offenen Punkten. Oder anders gesagt, es sind Arbeitsaufträge in einer Warteschleife.

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10 Fragen an … Silke Kirstein

1.    Was machst Du beruflich?

Als Projektleiterin verantworte bzw. verantwortete ich diverse Vorhaben im Bereich Organisations- und Geschäftsentwicklung in unterschiedlichen Organisationen. Ein Projekt, an das ich besonders gerne denke, war die Gesamtprojektleitung eines großen strategischen Kultur- und Reorganisationsprojekts in einem mittelständischen Unternehmen. Unsere Fragestellungen waren hochspannend und für vermutlich viele Unternehmen von Relevanz, die sich mit agilem Arbeiten in einem klassischen beschäftigen:

  • Wie kann sich eine Kultur der wechselseitigen Unterstützung zwischen den Bereichen entwickeln, um den Servicelevel und die Durchlaufgeschwindigkeit zu erhöhen?
  • Wie sind die Funktionen der Bereiche in der Organisation auszurichten, um sich zum Vorbild für Innovationen zu entwickeln?
  • Wie kann gute Arbeit gesund gestaltet werden?

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Einführung der E-Akte: Die Mitarbeiter einbeziehen mit „Remember the Future“

Aktuell stehen die Städte, Landkreise und Gemeinden vor einer großen Herausforderung: nämlich vor der Einführung der digitalen Akte, auch E-Akte genannt. Die meisten Verwaltungen betrachten das als ein Software-Beschaffungsprojekt und schieben es an die IT-Abteilung ab. Diese widmet oft viel Aufmerksamkeit technischen Fragen wie Signierung und Revisionssicherheit. Die tiefgreifende Änderung der Arbeitsabläufe, die mit der E-Akte einhergeht, wird unterschätzt. Damit wird das Risiko des Projektscheiterns erhöht. Denn ohne aktive Einbeziehung der Mitarbeiter sind die Erfolgsaussichten gering. Weiterlesen „Einführung der E-Akte: Die Mitarbeiter einbeziehen mit „Remember the Future““

Aus der agilen Methodenkiste: Die User Story

Vor geraumer Zeit erzählte mir jemand eine Geschichte, die sehr gut als Einstieg zum Thema „User Story“ passt.

In einer sehr großen Organisation erhielt die EDV-Abteilung den Auftrag, für den Vorstand eine automatisierte Abfrage aus dem Finanzwesen zu erstellen, und zwar mit der Anforderung, eine entsprechende Schnittstelle zu schaffen. Dort machte mensch sich sofort an die Arbeit und schätzte den Aufwand. Die Schätzung lag deutlich im mehrstelligen Stundenbereich. Entsprechend wurde an den Vorstand zurückgespiegelt, dass hierfür Finanzmittel im fünfstelligen Bereich benötigt werden. Die entsprechenden Mittel wurden genehmigt und mit der Umsetzung begonnen.

Erst im Nachgang erfahren die verantwortlichen Umsetzenden in der EDV-Abteilung, dass dieser Bericht nur Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Die User Story“