Aus der agilen Methodenkiste: Sinn und Zweck des Reviews und der Retrospektive

Scrum_Framework
Quelle: wikimedia.org, Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

In der Praxis beobachte ich öfter, dass der Unterschied zwischen Retrospektive und Review am Ende des Sprints nicht immer klar und eindeutig ist. Auch erschließt sich der Sinn der beiden Formate nicht immer. Gerade agile „Neulinge“ tun sich offenbar schwer, nachzuvollziehen warum der Blick auf die Teamzusammenarbeit (Blick nach innen) und der Blick auf das Ergebnis (Blick von außen) in zwei getrennten Besprechungsformaten stattfindet. Dazu kommt die Versuchung, Zeit zu sparen, indem auf eines der beiden Formate verzichtet wird. Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Sinn und Zweck des Reviews und der Retrospektive“

Aus der agilen Methodenkiste: Kontinuierliche Verbesserung durch Retrospektiven

Typisch für agile „Rahmenwerke“ wie z. B. Scrum sind die vergleichsweise kurzen Abstände, in denen sich die Teams zusammensetzen und einen Rückblick auf die abgelaufene (Planungs-)Periode werfen. Scrum definiert die maximale Länge eines Sprints auf 4 Wochen. Am Ende jedes Sprints gehört der sogenannte Sprint Review, bei dem (mit den Anspruchsberechtigten) das Ergebnis begutachtet wird, und die Retrospektive, bei der das Team seine Zusammenarbeit reflektiert zum Pflichtprogramm. Um Letzteres geht es im Folgenden: die Retrospektive.

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Rezension: Agile Unternehmen – nur was sich bewegt, kann sich verbessern

Valentin Nowotny
Valentin Nowotny

Ich bin in den Genuss eines weiteren, hervorragenden Buchs zum Thema Agilität und neues Führen gekommen. Weiter empfehlen kann ich das AGILE UNTERNEHMEN (auf Amazon) besonders allen Einsteigern in die Thematik, denn auf umfangreichen 391 Seiten bietet dieses Sachbuch alle Perspektiven des agilen Arbeitens. Aber auch Jenen, die sich schon auf den Weg gemacht haben und weitere Anregungen benötigen, zudem auch den noch Skeptikern, denn hier ist sehr viel über die Vorteile selbstbestimmten Wirkens sowie dem schnellen Reagieren auf Planabweichungen zu erfahren. Wobei der Autor Valentin Nowotny (Xing-Profil) gerade auch das zu detaillierte Planen neben vielen alten Managementwerkzeugen möglichst auf die Müllhalde geworfen wissen möchte.

Aufbau des Buches

Was mir neben dem frischen Schreibstil besonders gut gefallen hat, ist der Aufbau der einzelnen Artikel. Hier werden neben den harten Fakten die eher selten in einem Sachbuch zu findenden weicheren Parameter, nämlich das Seelenleben der Mitarbeitenden betreffend, behandelt. Dabei spielt Herrn Nowotny neben seiner langjährigen Projekterfahrung seine Profession als Psychologe und Medienberater gekonnt aus.

Bis auf eines enthalten alle 14 Hauptkapitel drei Unterkapitel. Das erste beginnt in der Regel mit einer Frage, das zweite vertieft das Thema, und der Abschluss lässt uns jeweils einen Blick auf Denk- und Psychofallen zum gerade behandelten Thema werfen. In einem gelungenen, psychologisch-agilen Vorwort fallen auch schon die auf diesem Blog bewegten Begriffe New Work und Augenhöhe. Da die Titel der Kapitel für sich sprechen, möchte ich sie hier gleich listen: Weiterlesen „Rezension: Agile Unternehmen – nur was sich bewegt, kann sich verbessern“