Community of Practice – informative Vernetzung mit der Weisheit der Vielen

Ein Beitrag mit Alexander Null aus Kassel.

Im Zusammenhang mit Agilität und agilen Organisationen taucht der Begriff der Community of Practice auf. In unserem Beitrag wollen wir zeigen, was CoPs sind, was zu einem gelingenden Austausch beiträgt und welche Erfahrungen wir in einer Community of Practice machen, in der wir seit 2020 Mitglied sind.

Bild: EME auf pixabay

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„Agile Reads“ – Neuer Bereich im Blog (aka „Bücherkiste“)

Bitte mal die Hand heben: Wer hat wie ich im Bücherregal eine beträchtliche Menge von Büchern aus dem Dunstkreis Agilität, Arbeitsorganisation, Coaching, Teamentwicklung usw. stehen? Doch so viele? Habe ich mir schon gedacht 😊. Ich vermute weiter richtig, dass etliche Bücher wirklich inspirierend, erleuchtend oder nützlich waren, während andere sich als Nieten erwiesen haben? Ja? Dann liegen Wolf und ich richtig mit der Idee, im FAV-Blog eine neue Rubrik (genauer „Kategorie“) für Buchbesprechungen anzulegen.

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Aha! Die Ergebnisse der FAV-Konferenz „Agile Verwaltung“ in Krazel-Form

Dank des Beitrags eines Teilnehmers auf unserer Konferenz am 15. Juni wissen wir nun, was AHA bedeutet: Alles Hat (einen) Anfang.

Otto Kraz, begnadeter FAVorit unter den Visualisierern, hatte sich zum Ana-, nein: Aha-Chronisten erklärt. Er hatte nämlich die Konferenz-Teilnehmer:innen aufgefordert, ihm hautnah, brühwarm und aus dem Augenblick heraus ihre Aha-Erlebnisse aus den Sessions zukommen zu lassen – – alle plötzlichen Erleuchtungen und Mustererkennungen der versammelten UI’s (unkünstlichen Intelligenzen). Und diese Erkenntnisse, quasi die konzentrierten Kommunikationsextrakte aus den Sessions, setzte er parallel zu ihrem Eingang den ganzen Tag über in Bilder um – ein Bilderstreifen aus 36 Cartoons mit den Highlights (Erleuchtungen) der Konferenzbesucher.

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Von Ordnung, Zuordnung, Einordnung ….. und ganz im Gegenteil

Es gibt vier Arten von ….
(was wünscht sich die geneigte Leserschaft hier zu lesen?
In welchem Thema sollen wir mit der Vier-Arten-Zuordnung heute einmal Ordnung schaffen?)

Es gibt vier Arten von …


…digitalen Nomaden.

Steht da im Titel eines Artikels meiner Blogleseliste. Ich bin ja selber so eine. Also lese ich natürlich den Artikel. Vielleicht kann ich da ja etwas dazu lernen. Am Schluss angekommen steht da:

«In Wirklichkeit gibt es keine vordefinierten Muster und keine geschriebenen Regeln mehr. Man erfindet seinen Alltag als Remote Worker neu. Denn wir sind alle unterschiedlich. Unsere Erwartungen an Reisen und selbstständiges Arbeiten können von Person zu Person unterschiedlich sein.»

https://www.famille-nomade-digitale.com/les-4-types-de-digital-nomads/ (Übersetzung V. Lévesque)

Diesem letzten Absatz kann ich durchaus zustimmen. Ich habe mich in der Auflistung der Kategorien, wie meistens in solchen Typisierungen, ganz gleich zu welchem Thema, nicht einmal zu- und schon gar nicht einordnen können.

Warum klassifizieren? Warum wirken solche «es gibt x Arten von…- Teaser» so einladend und finden sich in so vielen Titeln und Aufklärungsversprechen?

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Eine Zugfahrt – ein Kaffee – eine besondere Bekanntschaft!

Wir freuen uns sehr, einer Auswahl von Blogartikeln aus dem Musterwandler-Blog, der nicht mehr fortgeführt wird, hier im Forum Agile Verwaltung ein neues Zuhause bieten zu können. Wir wünschen euch eine spannende Lektüre.

Von Martina Nolte (Hochschule Niederrhein),
Kontakt: martina.nolte@hs-niederrhein.de

Eine Zugfahrt – ein Kaffee – eine besondere Bekanntschaft!

Nach einer wirklich wissensreichen und interessanten Tagung des Forums Agile Verwaltung stiegen Tobias Koch (Heinrich-Heine-Universität) und ich (Martina Nolte, Hochschule Niederrhein) in den Zug von Berlin nach Düsseldorf. Nach dem hektischen Einstieg in Berlin entschieden wir uns, erstmal einen entspannten Kaffee im Zug-Café zu trinken. Dort saß bereits ein freundlicher Mann, der bereitwillig seine Sachen zur Seite nahm, um uns einen Platz zu ermöglichen. Ich bestellte einen Kaffee und fragte ihn – als Dank – ob er ebenfalls einen mochte. Er bejahte! Dies war der Beginn eines großartigen Gesprächs auf dem Weg durch die Republik.

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Lernzirkel – Lernwege im Kontext der Digitalisierung

Wir freuen uns sehr, einer Auswahl von Blogartikeln aus dem Musterwandler-Blog, der nicht mehr fortgeführt wird, hier im Forum Agile Verwaltung ein neues Zuhause bieten zu können. Wir wünschen euch eine spannende Lektüre.

Vor gut einem Jahr bin ich der Begeisterung einer Musterwandler-Kollegin gefolgt und habe meinen ersten Working-Out-Loud-Zirkel gestartet. Los ging es zu Beginn des Lockdowns im März. Es war der Start einer anstrengenden Zeit, da die mit der Pandemie einhergehenden Anforderungen an unser E-Learning-Team uns gut gefordert haben. Will frau in der Zeit noch was Neues angehen? JA! Ich habe die wöchentlichen Zirkeltreffen immer wieder als sehr bereichernd erlebt. Und es tat gut, gerade in der Zeit sich auch einen Freiraum für etwas anderes einzuräumen.

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Agilität alias Entwicklungsorientierung und die Omas und Opas mit im Boot

Das Buch

Vor einem Monat haben einige Autor:innen rund um die Hochschule für agile Bildung in Zürich ein wissenschaftliches Buch beim Beltz-Verlag veröffentlicht. Es heißt allerdings nicht „Agile Bildung …“, sondern „Entwicklungsorientierte Bildung – ein Paradigmenwechsel“.  Der alternative Begriff für Agilität passt gut in die Entwicklung der Bildungslandschaft und wäre ein echter Paradigmenwechsel, könnte man ihn gesellschaftsfähig machen.

Im Bildungsbereich kann man klare zeitliche Orientierungs-Phasen erkennen. Wissensorientierung … das war seit Beginn von Schule eigentlich immer der zentrale Fokus. Erst in den Siebzigern kam die Kompetenzorientierung als Schlagwort dazu … und ist leider auch nach 50 Jahren noch nicht breit in jedem Unterricht gelandet. Wenn Sie bei Ihren Kindern andere Erfahrungen gemacht haben, Gratulation.

Wir meinen natürlich trotzdem, dass es schon jetzt an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu gehen. Entwicklungsorientierung … wobei Kompetenzorientierung und Wissensorientierung immer noch klar mit dabei sind. Integriert. Eine Ganzheit. Etwa so wie auf dem Bild.

Eltern von Schulkindern werden mir sicher zustimmen, weil sie täglich erfahren, dass die heutige Schule nicht wirklich an die VUCA-Welt des 21. Jahrhunderts angepasst ist.

Die Veranstaltung zum Buch

Unser kleines Online-Literaturcafé zum Buch hat am 11. Mai 2022 stattgefunden. Oft erzählen bei solchen Veranstaltungen Autor:innen viel. Und die Teilnehmer:innen fragen am Ende wenig. Wir hatten deshalb zwei Experimente gestartet:

Jede:r Autor:in  kam mit einer eigenen offenen Frage zur Veranstaltung, die die Gäste schon vorher geschickt bekamen. «Wenig referieren, schnell in die Diskussion einsteigen» war die Idee. Und sie hat wohl ziemlich gut funktioniert, wenn ich den Rückmeldungen Glauben schenken darf! Ich selbst saß als Zeichner in der Hausmeisterei (Ein „Raum“, den wir neben den Sessionräumen auf wonder.me eingerichtet hatten) und wartete auf „Aha-Sätze“.

Das war das zweite Experiment: Wir wollten schauen, ob man Teilnehmer:innen dazu bewegen kann, ihre Aha-Momente während der Veranstaltung in einzelne Sätze zu packen, die ich dann visualisieren konnte. Das Ergebnis kann man hier sehen! Am Ende des Blogbeitrags. Und ja, ich persönlich finde: Beide Experimente sind gelungen und zur Nachahmung und Weiterentwicklung empfohlen.

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In eigener Sache: Stellenmarkt für Agilisten

Auf unserer letzten Blogredaktion am vergangenen Freitag haben wir uns überlegt, wie wir den Service für unsere Leserinnen und Leser verbessern können.

Dabei haben wir uns seit Längerem mal wieder die Zugriffszahlen angeschaut und waren überrascht, wie oft die Seite „Stellenmarkt für Agilisten“ angeklickt wird. Dabei ist das Angebot an Stellen dort relativ mager und auch nicht regelmäßig aktualisiert.

Das haben wir gleich verbessert: veraltete Angebote entfernt und ein neues eingestellt. Und die Zugriffszahlen sind natürlich ein Hinweis darauf, dass viele Leser:innen Stellen suchen – weil sie vielleicht nicht richtig glücklich sind, wo sie aktuell arbeiten. Und sicher werden sie oft Stellen suchen, in denen sie „agiler“ arbeiten können. Also haben wir uns überlegt, dass wir auch Stellengesuche veröffentlichen wollen. Und haben ein Formular auf die Seite gestellt, das Interessent:innen mit ihren Wünschen und Fähigkeiten befüllen können. Eure Angaben werden anonymisiert auf unserer Seite veröffentlicht und ihr benachrichtigt, wenn Stellenanbieter sich melden.

Wir sind gespannt, ob wir damit einen Beitrag in eurem Sinne leisten können. Schaut doch mal auf die Seite „Stellenmarkt„.

Tool zur Einführung der E-Akte: die „Kriterienliste“

Mittlere oder kleinere Verwaltungen (Kommunen, Hochschulen, kleine Kreisverwaltungen) wählen ein DMS oft sehr pragmatisch aus: Der Projekt-Verantwortliche – meist jemand aus der IuK – hört sich um. Er fragt bei den Nachbarn, was die denn so beschafft haben. Er erkundigt sich beim kommunalen Rechenzentrum des Landes. Oder er geht auf eine Messe und schaut, was es so an Produkten gibt. Für mehr ist nicht Zeit.

Meistens ist nicht einmal ein Lastenheft vorhanden, geschweige denn eine Vision, wie wir künftig in der E-Akte arbeiten wollen. Wer sollte ein solches Lastenheft denn auch erstellen? Die IuK-Abteilungen ertrinken schon in den Routinearbeiten.

Die Ergebnisse der Beschaffung sind mäßig bis schlecht. Gerade die Marktführer unter den Produkten sind unübersichtlich, langsam, decken die heutigen Hauptbedürfnisse kaum ab. Deshalb stellen wir jetzt hier ein Tool vor, mit dem man schnell Kriterien für die DMS-Auswahl aufstellen und eine Marktabfrage machen kann. Und wir laden ein zu einer kurzen kostenlosen Konferenz im Juni, auf ihr Fragen stellen könnte. Das ist auch eine Möglichkeit für Projektleiter:innen, sich untereinander zu vernetzen.

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