AUGENHÖHEmachtSchule – über ein förderungswürdiges Filmprojekt

Bild: Logo von AUGENHÖHE

Dass ein Arbeiten in komplexen und dynamischen Umgeben am besten gelingt, wenn die Involvierten auf Augenhöhe miteinander agieren, und es weniger gut in starren hierarchischen Befehlsstrukturen passt, das ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Themen hier auf dem Blog. Dabei geht es im Wesentlichen um die innere Haltung. Bleibt die Frage, wie diese entwickelt oder gebildet wird. Und schon sind wir in den jungen Jahren eines Menschen, sprich der Zeit der Schule. Dazu möchte ich einen inspirierenden Text, den ich aus dem intrinsify.me-Netzwerk erhalten habe, zitieren:

Stelle Dir vor, Du wärst noch einmal 6 Jahre alt und könntest Dich im Hinblick auf Deine heutigen Herausforderungen in der Neuen Wirtschaft zwischen zwei Schulen entscheiden.

Die eine Schule heißt Procrustes. Dort sitzt Du täglich 5-7 Stunden auf einem Stuhl, durchläufst einen Standardlehrplan, der nichts mit Deinen Interessen zu tun hat, lernst für Klausuren und nicht fürs Leben und wirst ermahnt, wann immer Du eine kritische Grundsatzfrage stellst.

Die andere Schule heißt Kairos. Dort lernst Du mit Mitschülern unterschiedlichsten Alters in Form von Projekten, hast immer einen Bezug zur Lebenspraxis, kannst Deinen Interessen nachgehen und wirst angehalten, kritische Fragen zu stellen und Verantwortung zu übernehmen.

Für welche Schule würdest Du Dich entscheiden?

Dachte ich mir. So geht es mir auch.

Es gibt solche Kairos Schulen mit Kindern, die nicht nur ihre Persönlichkeit frei entfalten können und Spaß am Schulalltag haben, sondern den Procrustes Schülern auch überwiegend haushoch überlegen sind: kreativer, reifer, differenzierter, interessierter, verantwortlicher.

Doch viele kennen diese Schulen nicht und es gibt viel zu wenige davon. Stelle Dir vor, es gäbe einen Film über die Kairos Schulen. Und stelle Dir weiterhin vor, es gäbe an jeder der über 30.000 Schulen in Deutschland nur eine Person, die den Film in der eigenen Aula zeigen möchte…und danach reden alle darüber!

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Produktiver mit ergebnisorientiertem Aufgabenmanagement

Knowing what outcome you want, will enable you to focus what matters and escape the whirlwind of activity that too often made nowhere fast.

Aus: Peter Bregmann (2011), 18 Minutes, S. 37

Während sonst bisher im Blog die „große“ Organisation thematisiert wurde, geht es mit dem heutigen Blogbeitrag in Richtung Selbstmanagement. Denn auch hier können agile Ansätze ihr Trümpfe hervorragend ausspielen.

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Gleichung mit einer Unbekannten: x = (Handwerk + Kontinuität + Steuerung) * Kontext

Sicher haben alle es sofort erkannt – die Rede ist von … tadaaa …: KOORDINATION.

Koordination gilt gemeinhin als wichtig, mitlaufend und selbstverständlich. Oft ist es aber so, dass sie recht wenig sicht- und spürbar ist und nicht immer ganz so selbstverständlich gut funktioniert. Sie ist eine dieser Leistungen, die erst erkannt und thematisiert werden, wenn sie nicht vorhanden sind oder Fehler passieren. Das ist schade – Koordination hat mehr Aufmerksamkeit und Wert verdient. Weiterlesen „Gleichung mit einer Unbekannten: x = (Handwerk + Kontinuität + Steuerung) * Kontext“

In eigener Sache: Seminarskript zu „Agiles und klassisches Projektmanagement im Vergleich“

In letzter Zeit haben wir einige Anfragen von Verwaltungen für Vorträge oder Inhouseseminare erhalten. Dabei ging es häufig um das Anliegen: „Wir würden gerne mal an einem Beispiel klassisches und agiles Projektmanagement nebeneinander stellen und vergleichen.“

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Rezension: Komplex ist, wenn wir etwas tun wollen

Unter dem Titel „„Selbststeuerung als Lösungsansatz“ haben Prof. Dr. Michèle Morner von der Verwaltungsuni Speyer und Manuel Misgeld vom Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung einen Artikel über agile Methoden in öffentlichen Organisationen veröffentlicht. /1/ Dessen Thesen möchte ich hier vorstellen, weil sie mir in verschiedener Hinsicht anschlussfähig erscheinen.

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Agile Führung auf den Punkt gebracht …

Gerne möchte ich den Schlusssatz eines aktuellen Artikels von Dr. Marcus Raitner bringen, der den Wandel im Agilitätsrahmen von Verwaltung ( = Management) hin zu Führung auf den Punkt bringt:

Dr. Marcus Raitner, Agile Transformation Agent der BMW Group München

… Übrig bleibt also Führung. Anstatt bloßer Verwaltungskräfte brauchen wir Führungskrafte mit Führungsqualitäten, denen Vertrauen vor Kontrolle geht und die mit Absicht statt Anweisung führen. Wir brauchen weniger Schachmeister, sondern Gärtner. Wir brauchen Visionäre, die sich mit dem Warum der Organisation auseinandersetzen und Menschen inspirieren und motivieren, ihnen zu folgen. Wir brauchen Vorbilder, die dem Leben dienen und Menschen erfolgreich machen. Wir brauchen Menschen, die Führung als Dienstleistung statt als Privileg verstehen, es wie Götz W. Werner halten: „Führung ist heute nur noch legitim, wenn sie die Selbstführung der anvertrauten Mitmenschen zum Ziel hat.“

Sein Artikel kann auf seinem Blog Führung erfahren gelesen werden:
Agile Leadership: Von Verwaltung zu Führung