Agil lernen – eine Sache der Haltung

Eine Sache der Haltung 2

Agil lernen wird oftmal völlig falsch als entspannte Gruppenarbeit abgetan. Das Gegenteil ist der Fall. Besucher/innen erzählen nach Hospitation bei Willy Wijnands in Alphen aan den Rijn, dass dessen Schüler/innen im ersten Jahr eduScrum-Praxis oft ziemlich stöhnen, weil jeder im Unterricht kontinuierlich arbeiten muss und sich nicht einfach berieseln lassen kann. Im zweiten Jahr haben sie sich daran gewöhnt und im dritten Jahr sind es eigentlich keine typischen Schüler/innen mehr. Sie kümmern sich selbstständig um ihre eigene Bildung. Willy schreibt dazu: „Ich gebe den Schülern Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess, aber vor allen Dingen: Vertrauen. Die Schüler übernehmen Verantwortung für das, was sie tun und ich gebe ihnen Freiheit und Raum. Das Resultat: die Schüler sind engagierter, produktiver und ihre Ergebnisse sind besser. Um es kurz zu machen: brillant!“

Heinz Bayer

service-bw – erste Ergebnisse aus dem Livebetrieb

Seit dem 1. Juli 2018 sind die vorherigen Kommunalen Rechenzentren in Baden-Württember (DZBW, KDRS, KIRU und KIVBF) zum IT-Dienstleister ITEOS verschmolzen. Damit ist ITEOS der zentrale Ansprechpartner für die 1.001 baden-württembergischen Städte und Gemeinden, wenn es um das Thema Digitalisierung und eGovernment geht. Den folgenden Beitrag hat Andreas Pelzner, Vorstandsmitglied der ITEOS, freundlicherweise für unseren Blog verfasst. Weiterlesen „service-bw – erste Ergebnisse aus dem Livebetrieb“

Warum? Und vor allem: Wozu das Ganze?!

Agile Teams sind tatkräftig. Und oft auch sehr schnell – Ideen produzieren, Wege entwickeln, umsetzen, erproben, verändern, weitermachen. Manchmal vielleicht zu schnell. Das Problem: „Wer rudert, sieht den Grund nicht.“ (Wilhelm Busch) Und verliert manchmal den Überblick, ob man noch den eigentlich angepeilten Kurs hält. Eine kluge Abfolge aus „Machen“ und „Innehalten/Reflektieren“ gehört deshalb eigentlich zum festen Programm agilen Arbeitens. Aktive, kreativ sprühende Teams müssen sich jedoch manchmal regelrecht zum Innehalten zwingen. Systematische Fragen haben sich deshalb als probates Mittel erwiesen, in die ,reflexive Schleife‘ einzutauchen und das Nachdenken zu leiten.

Die erste Frage, die vielen dazu in den Sinn kommt, ist „Warum?“ Eine wichtige Frage, ohne Zweifel, zwingt sie uns doch, nach den Wurzeln unseres Handelns zu suchen und diese als Hilfe zum Überprüfen, zur Ausrichtung unseres Tuns heranzuziehen. Weiterlesen „Warum? Und vor allem: Wozu das Ganze?!“

Aus der agilen Methodenkiste: Teamboards gestalten in 90 Minuten

Scrum-Kanban-Board, Personal Kanban, Kanban Tafel…. In der agilen und leanen Szene fallen unterschiedliche Namen für ein Instrument, das Ziele, Aufgaben und deren Fortschritt visualisiert. Auch im Rahmen des Office- oder Shopfloor-Managements wird es genutzt, um auf Kurs zu bleiben. Über das Personal Kanban Board hat Thomas Michl hier im Blog bereits geschrieben (https://agile-verwaltung.org/2016/03/31/agile-teamorganisation-mit-personal-kanban-ein-ueberblick/). Ich möchte eine Variante der Boards vorstellen, mit dem ein Team sich effektiv abstimmen und steuern kann. Dieses „Teamboard“, wie ich es im Weiteren nenne, ist spezifisch auf die Informationsbedürfnisse und Aufgaben des jeweiligen Teams zugeschnitten.

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Agil unterwegs – Die Agile Woche in der Stadtverwaltung Leipzig

In der Stadtverwaltung Leipzig hat vom 10. bis 14. September 2018 eine „Agile Woche“ stattgefunden. 5 Workshops, moderiert von Leuten des FAV, mit jeweils einem anderen Themenschwerpunkt pro Tag.

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„Agile Fenster“ – Planung und agile Handlungsoptionen

Agil sein —–  oder Planen? Ein Widerspruch? Regelmässig bin ich mit dem Thema „agile Handlungsoptionen“ in verschiedenen Unternehmen und Organisationen unterwegs. Speziell auf der Stufe mittleres und oberes Kader entwickeln sich häufig Diskussionen zum Thema Planung. Es ist einerseits oft Mit-Auslöser dafür, dass Leute wie ich gerufen werden, um über agile Methoden zu sprechen. Weil die Erfahrung vielfach so ist, dass etablierte Planungsmuster derzeit nur bedingt funktionieren. Es besteht eine gewisse Unsicherheit darüber, wie man mit einer sich verändernden Wetterlage umgehen soll, in der die Planungsprozesse immer weniger genau zu greifen scheinen. Was immer wieder zu Schwierigkeiten führt ist, dass wir uns nur schwer Alternativen zu klassischen Planungsvorgängen vorstellen können. Nicht einem angefertigten Plan zu folgen, löst Unsicherheitsgefühle aus. Weiterlesen „„Agile Fenster“ – Planung und agile Handlungsoptionen“