Flüchtlingsprogramm „angekommen in deiner Stadt“: Kommune, Land und Stiftung kooperieren

Bildung, Begleitung und Betreuung für junge Geflüchtete – diese Herausforderung verlangt eine Vielzahl engagierter gesellschaftlicher Kräfte. Das Flüchtlingsprogramm „angekommen in deiner Stadt“ zeigt, wie es der Walter Blüchert Stiftung als Akteur der Zivilgesellschaft gelungen ist, in Nordrhein-Westfalen das Land – konkret das Ministerium für Schule und Weiterbildung – und kommunale Verwaltungen zusammenzubringen, Energien zu bündeln, Ressourcen zu entdecken und neue Netzwerke aufzubauen.

Nicht eine „Flüchtlingskrise“, sondern eine Verwaltungskrise konstatierten Autoren des deutschen Normenkontrollrats (https://www.dropbox.com/sh/o2ujlcja3xx663h/AADk5G6HWSrDHkCI32j21e7ga?dl=0). Sie zeigten, wie die – im wörtlichen Sinne – kleinkarierten Silostrukturen der deutschen Verwaltungslandschaft den Herausforderungen nicht mehr gewachsen waren. Der folgende Beitrag zeigt umgekehrt an einem konkreten Beispiel, wie das Zusammenarbeiten verschiedener Akteure aus Zivilgesellschaft und Verwaltung zu Erfolgen führt. Weiterlesen „Flüchtlingsprogramm „angekommen in deiner Stadt“: Kommune, Land und Stiftung kooperieren“

Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten – Interview mit dem Autor Dr. Andreas Zeuch

andreas-zeuch-foto-256x256Ich hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit dem Unternehmesberater Dr. Andreas Zeuch (Xing-Profil) geführt, das ich hier gerne auch veröffentlichen möchte. Herr Zeuch hat sich schon während seines Studiums mit Aspekten des Arbeitens auf Augenhöhe und auch dem Aspekt der Nutzung der Intuition bei komplexen Entscheidungen beschäftigt und über seine Erkenntnisse geschrieben. Grund für das Gespräch ist sein neues Buch mit dem provokativen Titel „Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten„. Nun ist der Schwerpunkt unseres Forum der öffentliche Dienst. Da sich dieser aber zunehmend wandelt und inzwischen auch von Kunden und Dienstleistern gesprochen wird, lohnt es sich doch mal zu schauen, was sich an neuen Weltbildern die Arbeit in den Unternehmen erkennen lassen: Weiterlesen „Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten – Interview mit dem Autor Dr. Andreas Zeuch“

Was einer Bibliothekarin in einem Krisenstab an Agilität u.a. begegnete

Auf eigenen Wunsch war ich ein halbes Jahr während der Flüchtlingskrise zum Regierungspräsidium Gießen bzw. zur Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung
(HEAE) abgeordnet. Obwohl Germanistin und Bibliothekarin wurde ich der Projektgruppe „Flüchtlinge/Projektgruppe 9 Medizin“ (Pro 9) zur Unterstützung in organisatorischen Belangen zugewiesen und begleitete strukturelle Anpassungen bezüglich der Organisation der Erstuntersuchung von Asylsuchenden – diese erfolgen für Hessen zentral in Gießen. Nachfolgend schlaglichtartig einige Erfahrungen auch mit Blick auf eine „agile Verwaltung“: Weiterlesen „Was einer Bibliothekarin in einem Krisenstab an Agilität u.a. begegnete“

Agile Werte: Scrum oder Scrump?

Agilität nimmt für sich in Anspruch, Organisationen immer wieder besser zu machen. Es soll sie befähigen, bessere Produkte besser herzustellen. Aber wie kann man das überprüfen? Wie kann man die Güte einer Organisation und/oder ihrer Produkte messen? Wie lautet die agile Definition of Good? /1/ Weiterlesen „Agile Werte: Scrum oder Scrump?“

Aus der Agilen Methodenkiste: Der Daily Scrum

Das Rahmenwerk Scrum umfasst insgesamt 4 verschiedene Besprechungsformen mit unterschiedlichen Zielsetzungen:

  • Sprint Planning (Planungsphase für einen Sprint)
  • Daily Scrum Meeting (tägliches Treffen des Arbeitsteams)
  • Sprint Review (Präsentation der Arbeitsergebnisse am Ende des Sprints)
  • Sprint Retrospektive (ein Rückblick auf den vergangenen Sprint mit dem Ziel die Zusammenarbeit zu verbessern)

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Agile Arbeitsformen im nicht-agilen Umfeld – Aus Versehen agil gewesen…..?!!?!

Nicht immer muss man ‚agil‘ einführen – zuweilen schleicht sich agiles Handeln von selbst ein.

Das Ganze in den Blick nehmen, crossfunktionale verantwortliche Teams bilden und darin Anspruchsgruppen einbeziehen. Mit überschaubaren Änderungen und lebensfähigen Teilergebnissen experimentieren, regelmässiges Feedback von innen und aussen einholen und so das System immer angemessener machen. 

Ungefähr so haben wir im Forum Agile Verwaltung versucht, auf Fragen wie „Was ist denn agil?“ einzugehen und agiles Handeln für ein Umfeld wie eine öffentliche Verwaltung kurz zu fassen.

Es war einmal in einer vor-agilen Zeit …

Vor vielen Jahren habe ich in der Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung gearbeitet. Eine besondere Kundschaft für Weiterbildungsangebote, selbst bildend tätig. Viele Vorbehalte oder Schwierigkeiten dabei sind aber durchaus nicht nur berufsspezifisch für diese eine Profession….

Oft ist Weiterbildung sehr punktuell –
„Es gibt so viele Brennpunkte, wie soll Weiterbildung zu EINEM Thema etwas bewirken können …?“

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Agile Netze knüpfen – Speed Dating auf unserer Konferenz

Es geht oft gar nicht um den großen Wurf, den man anstrebt: also eine ganze Verwaltung zu agilisieren. Sondern erst einmal klein anzufangen und mit ersten Beispielen aus dem agilen Methodenkoffer Erfahrungen sammeln. Trotzdem stößt man auf Hindernisse, bei sich („womit soll ich anfangen?“)  oder anderen, die einen betrachten („was macht der denn da?“). Da könnte man gut einen Feedback-Partner brauchen, auch außerhalb der eigenen Behörde. Auf der Konferenz im Februar bieten wir dafür ein „Agiles Speed Dating“ an. Weiterlesen „Agile Netze knüpfen – Speed Dating auf unserer Konferenz“