„Eine Stadt vernetzt sich“: Barcamp „Lernräume“ am 17. März 2018 in Freiburg

Wann, wo oder wie Menschen lernen, unterlag lange einer Trennung nach Schule, Inhalt oder Alter.

Das Lesen und Schreiben lernte man in der Grundschule, das Gitarre spielen in der Musikschule, und wenn die Schulzeit schon länger hinter einem lag, besuchte man die Volkshochschule, um sich weiterzubilden.

In Zeiten des digitalen Wandels weichen diese Strukturen auf.  Soziale Netzwerke ermöglichen uns neue und scheinbar grenzenlose Lernräume. Heute lernen Menschen mithilfe sozialer Netzwerke gemeinsam von- und miteinander, orts- und zeitunabhängig.

Ziel des Barcamps „Lernräume“ in Freiburg (Breisgau) ist es, dass man die im Web sich entwickelnden Lernnetzwerke nicht nur online auf- und ausbauen sollte, sondern diesen Prozess auch vor Ort ermöglichen und unterstützen müsste.

Der gesellschaftliche Wandel stellt sich nicht nur weltweit dar, sondern auch regional. Einige Freiburger Institutionen wagen nun einen solchen gemeinsamen Versuch. Bei diesem besonderen Veranstaltungsformat gibt dabei kein feststehendes Programm. Das wird erst vor Ort von den Anwesenden erstellt. Es wird Impulsvorträge, Workshops oder auch Fragerunden geben, die aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden sollen. Dabei werden bestehende Projekte, Ideen und Fragen vorgestellt und neue entstehen.

Eine Stadt vernetzt sich. Ihr seid herzlich dazu eingeladen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Nähere Infos unter https://www.barcamp-freiburg.de/

Tickets unter https://www.eventbrite.de/e/barcamp-freiburg-lernraume-tickets-41136267684

 

Reif für die Insel: Resilient und agil …?!

Neulich wurde ich eingeladen, an einer Tagung zum Thema ‚Resilienz‘ agile Handlungsformen vorzustellen. Zuerst war ich überrascht. Passt so was wie „Agiles Arbeiten in nicht-agilen Umwelten“ zum Thema Resilienz?

„Resilienz (von lateinisch resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Weiterlesen „Reif für die Insel: Resilient und agil …?!“

New Work: Was Sie sofort tun können

Da kommt er angelaufen, der mediale Scheinriese: Agilität, Arbeiten 4.0, New Work, Selbstorganisation, Unternehmensdemokratie und Zukunft der Arbeit ist auf seine mächtige Stirn tätowiert. Eine serifenlose Schrift, schnörkellos. Die Letter werden allerdings zum Ende hin, also gewissermaßen in die Zukunft hinein, immer kleiner, so dass man (und frau, es geht ja um die schöne emanzipierte New Work!) bei der Arbeit zweimal oder öfter hinschauen muss, bis man sie erkannt hat.

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In eigener Sache: Anmeldeschluss für die Konferenz „Agile Verwaltung 2018“ rückt näher

Am Donnerstag, dem 22. Februar 2018, findet unsere zweite Jahreskonferenz „Agile Verwaltung 2018“ statt. Konferenzort ist wieder die Hochschule der Medien in Stuttgart.

Am Montag, dem 12.02.2018, ist Anmeldeschluss für die Konferenz. Bis dahin brauchen wir die genauen Teilnehmerzahlen, um eventuell noch Raumplanung und Cateringbestellung anzupassen.

Auf der Konferenz erwartet uns als Keynote ein Bericht aus der Stadt Ängelholm, der „ersten agilen Kommune Schwedens“. Danach folgen verschiedene Vorträge zu Themen wie agile Bürgerbeteiligung, zu agilen Prinzipien in der strategischen Planung in Städten, zur agilen Einführung der E-Akte und zu Verhältnis von Service und Hoheit im Öffentlichen Dienst. Am Nachmittag besteht Gelegenheit, mit den Referenten in vertiefende Diskussion zu gehen oder neue agile Methoden kennenzulernen.

Wir freuen uns über alle Interessierte, die sich diese Woche noch zur Anmeldung nutzen. Den Flyer mit allen Angaben im Detail könnt ihr hier downloaden: FLYER FAV_Konferenz_2018 Stand=2017-12-04.

Digitalisierung: Wie können wir cross-funktionale Teams zum Fliegen bringen?

Vordergründig geht es in diesem Artikel um ein trockenes Thema: nämlich die Einführung der sog. „E-Akte“ oder elektronischen Akte. Im Hintergrund aber spielt sich – den Beteiligten oft gar nicht bewusst – ein Tauziehen ab, ob mit der ersten Stufe der E-Akte alte Verhältnisse zementiert werden oder ob zumindest die Möglichkeit für neue Arbeitsmethoden offen gehalten wird.

Um die Kommunalverwaltungen, die sich jetzt schon das Thema „Einführung von Dokumenenmanagement“ auf die Agenda geschrieben haben, zu unterstützen, haben wir ein Whitepaper geschrieben mit dem Titel „Prozessorientierte E-Akte“, das wir unseren Lesern zum Download bereitstellen. Aber das Thema ist nicht wirklich „E-Akte“, sondern „Arbeitsmethoden der Zukunft jenseits der Silostrukturen“. Weiterlesen „Digitalisierung: Wie können wir cross-funktionale Teams zum Fliegen bringen?“

10 Fragen an … Christine Gebler

  1. Was machst Du beruflich?

Ich bin in einer großen Verwaltung verantwortlich für Wissensmanagement und die Entwicklung der Arbeitgebermarke. Außerdem zählen Lean- und Qualitätsmanagement zu meinen Themen.

  1. Nehmen komplexe Aufgabenstellungen in Deinem Arbeitsumfeld zu?

Nahezu alle Bereiche unseres Lebens sind mehr oder weniger einem Wandel unterworfen. Globalisierung, Mobilität, Digitalisierung, Informationsflut etc. –  die Auswirkungen auf unsere Arbeitsplätze, auch auf unsere persönliche Taktung, sind für uns alle deutlich zu spüren. Jeder von uns nimmt das sicherlich unterschiedlich wahr. Die Aufgaben, Projekte und Vorhaben, die wir haben, erfordern mehr und mehr systemisches, vernetztes Denken und immer schnellere Lösungen. Weiterlesen „10 Fragen an … Christine Gebler“

Den Bahnhof verstehen im Haus zum platzenden Knoten

oder Die Tiny-Wings-Methode und die Sache mit der Agilität.

Ich soll hier auf dem Blog des Forums agile Verwaltung den Part übernehmen, das agile Denken auch für das Lehren und Lernen Stück für Stück aufzuarbeiten. Als alter Schulmeister, der 35 Jahre lang Physik und Mathematik unterrichtete und das Glück hatte, viel ausprobieren zu dürfen. Speziell auch außerunterrichtlich. Agilen Schulleitungen sei Dank. Deren Motto: Raum lassen. Zulassen. Vertrauen. Ungewöhnliche Wege von Lehrpersonen aushalten lernen. Und nun habe ich gerade eine alte Datei gefunden, die wir damals mit einem digitalen Rundbrief-pdf an unsere Eltern geschickt haben, um ihnen das Faust-Gymnasium in Staufen und die vielen Facetten des Lernens in dieser Lehranstalt näher zu bringen. Faust-aktuell – eine gute Möglichkeit, mit einem Klick alle Eltern zu erreichen. Ich lasse Sie erst einmal ein wenig hineinlesen. (Zur Erklärung: Flügelverleih haben wir damals die kleine Nachmittagsschule für unsere Fünft- und Sechstklässler getauft, die im Flügel von einem speziellen Schülerkollegium älterer Schüler/innen betreut wurden.)

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