Agilhausen

Agilhausen ist die wundervolle Musterstadt, in der Vieles möglich ist.

Hier ist vieles anders. Alle sind irgendwie cooler drauf. Obwohl wir nicht mal 5G haben und W-Lan-Hotspots sich nur langsam vermehren, scheinen sie es hier mit der Digitalisierung echt ernst zu meinen.

Das ist Nick

Moin, ich bin Nick L. und 28 Jahre alt. Ich denke oft an meine alte Heimat Hamburg. Doch seit nun fast drei Jahre schlägt mein Herz für Agilhausen.

Letzens erzählte mir ein Kumpel, dass sie jetzt in Klassischhausen neue Kabel verlegen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Ich frage mich wie Kabel digitale Dienstleistungen erstellen oder die Arbeitsweisen verändern.

Heute hat sich Besuch angekündigt, der Fachamtsleiter Alexander und die Digitalisierungsexpertin Suanne. Sie wollen mit mir sprechen, wie sie die Beteiligten besser einbinden können. Sie sind der Meinung, dass würde uns schneller voranbringen. Mein alter Kollege sagt immer: „… eigentlich brauchen sie doch nur die Anforderungen besser formulieren, dann können wir unsere Aufträge abarbeiten.“ Da merkst du gleich, dass er viele Jahre in Klassischhausen gearbeitet hat.

Vielleicht kann Susanne mal was für meinen Kollegen tun, dass ich hier nicht immer als der IT-Rebell gesehen werde, nur weil ich mit den Kollegen in der Sachbearbeitung spreche und verstehe was sie meinen.

Das ist Susanne

Hallo mein Name ist Susanne T. Ich bin 38 Jahre alt und lebe seit zwei Jahren mit meinem Partner in Agilhausen.

Ich bin von Klassischhausen in die Gemeinde Agilhausen gewechselt, weil sie jemanden gesucht haben, der in Projekten die Digitalisierung voranbringt. Da habe ich nicht lange überlegt und schwupp war ich da. Obwohl so einfach war das auch nicht. Ich musste meine Bewerbungsunterlagen schön ausgedruckt in zweifacher Ausfertigung einreichen. Witzig, weil sie mich extra wegen der Digitalisierung geholt haben. Da hätte ich erwartet, dass es wenigstens per Mail geht. Naja, nun bin ich hier.

Zwei Projekte binden derzeit meine volle Aufmerksamkeit. In einem geht es um das Vorlagensystem für unsere Abgeordneten und ein weiteres Projekt ist die Einführung der elektronischen Akte. Zum Letzteren bin ich auch in der Community of Practice vom Forum Agile Verwaltung und tausche mich regelmäßig aus. Derzeit finde ich das Spannungsfeld zwischen den Beschäftigten in der Verwaltung und den Kollegen aus der IT schwierig. Alle wollen einen guten Job machen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass sie nicht wirklich zusammenfinden. Es wäre doch mal gut, die Perspektive des anderen einzunehmen, um ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Vielleicht sollte ich mal den jungen Kollegen Nick ansprechen. Der scheint noch ganz unverbraucht zu sein.

Das ist Alexander

Hallo mein Name ist Alexander M. Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und lebe zusammen mit meiner Tochter und unseren zwei Katzen in der schönen Gemeinde Agilhausen.

Zur Zeit habe ich als Fachamtsleiter in unserer Kommunalverwaltung jede Menge zu tun. Eigentlich ist es ja schon immer so. Doch in der heutigen Zeit wird es immer turbulenter.

Unsere Stadtverordneten wollen die ganzen Vorlagen immer noch in Papierform, obwohl wir dafür seit zwei Jahren ein digitales Vorlagensystem haben.

Ich tue mich schwer es meinen Kolleginnen und Kollegen zu erklären, da wir nun auch an der Einführung der elektronischen Akte arbeiten. Da ist das Verständnis nur noch begrenzt vorhanden, etwas in analoger Form zu machen. Meine Kollegin Susanne sagt immer: „Mit gehangen, mit gefangen. Alle müssen mitmachen. Wer sich schwertut, dem helfen wir gern weiter. Ablehnen ist nicht.“

Da bin ich voll und ganz ihrer Meinung. Doch ist es manchmal gar nicht so einfach einen guten Spagat zwischen der Verwaltungs- und Politikwelt hinzubekommen.

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Spannende Stories aus Agilhausen

In Agilhausen ist vieles in Bewegung. Das wollen wir nicht für uns behalten, sondern berichten regelmäßig hier auf dem Blog.