Agiles Management: die drei Anwendungsfelder agiler Transformation

In letzter Zeit erhalten wir die eine oder andere Anfrage von Führungsgremien in Verwaltungen, ob wir nicht einen Vortrag zum Thema „Agile Transformation einer Verwaltung“ halten könnten. Das können wir natürlich gerne. Aber ein paar erste Anhaltspunkte, was die Spielfelder einer agilen Transformation sein könnten, kann man auch schriftlich liefern. Weiterlesen „Agiles Management: die drei Anwendungsfelder agiler Transformation“

Lebenslanges Lernen braucht agiles Lernen

people-3370833_1920Wenn die Weiterbildungsbranche jubelt, ist das doch ein gutes Zeichen für das Lebenslange Lernen! Der aktuell vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) veröffentlichte wbmonitor 2017  und die Trendstudie Weiterbildung 2017 des Wuppertaler Kreises zeigen eine sehr gute Auftragslage. Offenbar schlägt sich die Erkenntnis, dass sich die Arbeitswelt rasant ändert und dies intensive Qualifizierungsmaßnahmen erforderlich macht, in konkretem Handeln nieder. Und dieses Handeln lässt sich wiederum in der Nachfrage bei Weiterbildungsanbietern messen. Doch Weiterbildung und Qualifizierung wohin und wie? Welche Anforderungen werden künftig an Arbeitskräfte gestellt werden? Worauf soll Weiterbildung vorbereiten? Weiterlesen „Lebenslanges Lernen braucht agiles Lernen“

Weiter auf der Suche nach der „guten“ digitalen Verwaltungsleistung

Wert versprechen – Teil 2: Versprechen einlösen

Achtung, dieser Beitrag enthält verstörende Wahrheiten. Springen Sie bitte direkt zu Transferunterstützung, wenn Sie ausschließlich positiv motiviert werden wollen.

Die Frage nach der „guten“ digitalen Verwaltungsleistung, die in Teil 1 gestellt wurde, blieb unbeantwortet. Trotz Online-Zugangs-Gesetz, E-Government Gesetz, Portalverbund, Portalen der Bundesländer – es entstehen keine überzeugenden best practice Beispiele. Sind Deutschlands Public Services zu Recht auf Platz 22. des DESI 2018? Weiterlesen „Weiter auf der Suche nach der „guten“ digitalen Verwaltungsleistung“

„Wenn Du loslässt, hast Du plötzlich zwei Hände frei“ – Führung und andere Baustellen

In den letzten Wochen häufen sich die Anfragen nach Workshops und Inputs oder Begleitung, in denen es darum geht, wie es gelingen kann

  • bei anstehender Veränderung mitzuhalten,
  • nicht der Angst vor dem fremdneuen handlungslähmend nachzugeben oder
  • in den veränderten Umwelten einen Platz und eine Rolle zu finden.

Besonders Führung ist vieldiskutiert als statisch – hierarchisch – veraltet – uncool unagil… Führungskräfte – und meiner Erfahrung nach insbesondere Führungskräfte von Führungskräften – sind spürbar verunsichert.  Weiterlesen „„Wenn Du loslässt, hast Du plötzlich zwei Hände frei“ – Führung und andere Baustellen“

Wert versprechen

Auf der Suche nach der „guten“ digitalen Verwaltungsleistung

Dass unsere derzeitigen digitalen Verwaltungsleistungen wirklich gut für Bürger*innen, Wirtschaft und Verwaltung sind, ist zweifelhaft. „Super“, „darauf haben wir gewartet“, geäußert aus tiefstem Herzen und von allen Beteiligten – kennen Sie ein Beispiel? Eines, das nicht aus dem Baltikum, Skandinavien oder Singapur stammt?  Eines, das mit  überzeugenden Nutzungszahlen punktet? Dann freue ich mich auf den Link hier im Blogkommentar. Best practice aus deutschen Landen sind nämlich rar.

Weder mit Geschäftsprozessoptimierung noch mit akribischer Empirie sind überzeugende, „coole“ Angebote entstanden. Ausnahme bilden mitunter halblegale aber sinnvolle digitale Services, die sich streng an den Bedarfen der Nutzenden und weniger an Gesetzesnormen orientieren. Ihre Macher*innen warten in manchen Fällen bis heute auf die erste Klage und genießen solange zufriedene Kundschaft und Entlastung der Verwaltung.

Eine gute digitale Verwaltungsleistung ist die, die entweder massenhaft genutzt wird, großen Aufwand reduziert oder signifikant Mehrwert generiert (oder alles zusammen). So trivial stellt sich der Zielrahmen dar. Menschenzentriertes Design und agiles Teamworking werden für die Umsetzung gebraucht. Gutes Performance Monitoring, im Idealfall visualisierte Open Data, sorgt für nachhaltige Qualität (vgl GOV.UK). Weiterlesen „Wert versprechen“

Empirisches Arbeiten öffnet die Augen

Bei der Auseinandersetzung mit anstehenden Problemen arbeiten wir in unseren Verwaltungen oft lösungsorientiert. Kaum stellen wir uns ein Problem vor Augen (oder erhalten wir es vor Augen gestellt) – schon laufen wir auf die nächstbeste Lösung zu.

Selten machen wir uns die Mühe, den Phänomenen genauer auf die Spur zu kommen. /1/ eGovernment ist in aller Munde. Aber welche Probleme soll eGovernment für wen lösen? Was müssen wir von der E-Akte verlangen, damit sie möglichst großen Nutzen bringt?

Man würde erwarten, dass hierzu empirische Untersuchungen vorliegen – ca. 15 Jahre nach Beginn der Diskussion um eGovernment. Und dass aufgrund von Untersuchungen dann auch Anforderungen an Lösungen formuliert wurden. Das ist aber keineswegs der Fall. Weiterlesen „Empirisches Arbeiten öffnet die Augen“

Inspiration, Partizipation, Kreativität – innovative Ansätze bei der Entwicklung einer neuen Stadtteilbibliothek in Würzburg

Stadtentwicklung in Würzburg: Bei der Konversion eines ehemaligen Flug- und Militärgeländes fungiert die Stadtbücherei als Treiber von Innovation und Bürger/innen-Beteiligung. Inspiriert von internationalen Beispielen geht das Bücherei-Team neue Wege, um die Bibliothek eng an den Bedürfnissen der Stadtteilgesellschaft auszurichten. So wird die Konzeption mittels Design Thinking for Libraries gemeinsam mit Würzburger Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet.
Ein Erfahrungsbericht über die Anwendung dieser innovativen Methode. Weiterlesen „Inspiration, Partizipation, Kreativität – innovative Ansätze bei der Entwicklung einer neuen Stadtteilbibliothek in Würzburg“