Blinde Digitalisierung mit zweifelhaftem Nutzen: Das Produktivitätsparadox

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat sich in einer neueren Studie damit beschäftigt, ob die Einführung der IT in den letzten Jahrzehnten zu einem Produktivitätsfortschritt beigetragen hat. Das Ergebnis war niederschmetternd. „IT führt zu keiner Produktivitätsrevolution, so wie es von den Anbietern immer wieder propagiert wird“, heißt es in der Zusammenfassung der Studie /1/.

Die bisherigen Strategien von Bundes- und Landesregierungen zur sog. Digitalisierung der Verwaltung (Stichwort „E-Akte“) lassen befürchten, dass auch hier den Schalmeienklängen der DMS- und ECM-Hersteller auf den Leim gegangen wird und die Digitalisierung außer Kosten nicht viel bringen wird. Weiterlesen „Blinde Digitalisierung mit zweifelhaftem Nutzen: Das Produktivitätsparadox“

Einführung der E-Akte: Das zähe Erbe des Papiers

Viele Kommunen haben die Einführung der „digitalen Akte“ für die nächste Zukunft auf ihre Agenda geschrieben. Ein sehr ehrgeiziges Vorhaben. Die Ausgangslage dafür ist aber alles andere als solide. Denn die bisherigen elektronischen Arbeitsstrukturen beruhen nach wie vor auf Traditionen aus der Papierwelt. Weiterlesen „Einführung der E-Akte: Das zähe Erbe des Papiers“

Einführung der E-Akte: Die Mitarbeiter einbeziehen mit „Remember the Future“

Aktuell stehen die Städte, Landkreise und Gemeinden vor einer großen Herausforderung: nämlich vor der Einführung der digitalen Akte, auch E-Akte genannt. Die meisten Verwaltungen betrachten das als ein Software-Beschaffungsprojekt und schieben es an die IT-Abteilung ab. Diese widmet oft viel Aufmerksamkeit technischen Fragen wie Signierung und Revisionssicherheit. Die tiefgreifende Änderung der Arbeitsabläufe, die mit der E-Akte einhergeht, wird unterschätzt. Damit wird das Risiko des Projektscheiterns erhöht. Denn ohne aktive Einbeziehung der Mitarbeiter sind die Erfolgsaussichten gering. Weiterlesen „Einführung der E-Akte: Die Mitarbeiter einbeziehen mit „Remember the Future““