Seminarangebot – Stressfreie Kommunikation im agilen Arbeitsumfeld am 12./13.6.2019 in Berlin

Kommunikation und agile Werte sind wichtige Bausteine für eine gelungene Transformation zu einem agil arbeitenden und wirkenden Arbeitsumfeld. Der Weg ist jedoch nicht immer leicht. Wir freuen uns, Sie mit unserem Seminarangebot – Agile Kommunikation / Augenhöhe und Dialog als Werkzeuge agilen Arbeitens – unterstützen zu können.

Im Januar 2019 haben wir bereits einen ersten Seminardurchgang erfolgreich anbieten können. Hier können Sie sich die Zusammenfassung durchlesen: „Stressfreie Kommunikation im agilen Arbeitsumfeld“

Nun gehen wir in die zweite Auflage. Sie können sich ab sofort für das Seminar am 12./13. Juni 2019 in Berlin anmelden. Für ein erfolgreiches Seminarerlebnis haben wir die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzt.

Hier geht es zur Anmeldung.

Wir freuen uns auf Sie.

Agile E-Akten-Projekte: Wie das Projektteam arbeitsfähig wird

Ich möchte heute Erfahrungen aus Projekten vorstellen, in denen ich in der Rolle des externen Beraters Verwaltungen bei der Einführung von Dokumentenmanagementsystemen (DMS) begleitet habe. In diesen Projekten bin ich von einer agilen Standardmethode ausgegangen, dem sogenannten „Scrum“. Aber diese Methode ist für Projekte in der Softwareentwicklung entwickelt worden, in dem ein Team aus 3 bis 9 Fachleuten 8 Stunden am Tag in einem Projekt arbeitet. In einem 3-Wochen-Intervall (einem typischen „Sprint“) werden da locker 400 bis 1.000 Arbeitsstunden geleistet.

In unseren DMS-Projekten erbringen die meisten Projektbeteiligten (bis auf den Projektleiter, pardon: den „Product Owner“) die Projektarbeit „nebenbei“ – also mit vielleicht zwei bis vier Stunden pro Woche. Das ändert alles im Projekt. Und deshalb haben wir – die anderen Projektbeteiligten und ich  – Scrum kräftig an die Situation „Organisationsprojekte in Verwaltungen“ anpassen müssen. Weiterlesen „Agile E-Akten-Projekte: Wie das Projektteam arbeitsfähig wird“

Repost: Kennenlerntreffen „Agiles Lehren und Lernen“

(Original unter: http://agiles-studieren.de/2017/08/28/kennenlerntreffen-agiles-lehren-und-lernen/)

Eine innovative Idee wie Agiles Studieren entwickelt sich fast immer in einem Kontext mit anderen Ideen. In diesem Sinne fuhr ich am 6. Juli 2017 in froher Stimmung zu dem ersten Kennenlerntreffen an die Stuttgarter Hochschule der Medien. Dort traf ich auf Menschen aus Schule, Verwaltung, Industrie und Hochschule, die sich ebenfalls mit diesem Themenfeld auseinandersetzen. Weiterlesen „Repost: Kennenlerntreffen „Agiles Lehren und Lernen““

Aus der agilen Methodenkiste: Die „Warteschleife“ oder auch Backlog

Aus dem Manifest für agile Softwareentwicklung:

„Durch diese Tätigkeit haben wir diese Werte zu schätzen gelernt: […]

Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans“

Quelle:  http://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html

Der Backlog oder die Warteschleife

Wer sich mit agilen Methoden auseinandersetzt, der stolpert recht schnell über das sogenannte Backlog. Der Begriff Backlog bezeichnet im Allgemeinen nichts anderes als eine Menge an Arbeit in Form von Aufträgen, die sich angesammelt hat und darauf wartet „abgevespert“ zu werden. Vereinfacht ausgedrückt: es ist eine „To-Do-Liste“ mit offenen Punkten. Oder anders gesagt, es sind Arbeitsaufträge in einer Warteschleife.

Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Die „Warteschleife“ oder auch Backlog“

Aus der agilen Methodenkiste: Kontinuierliche Verbesserung durch Retrospektiven

Typisch für agile „Rahmenwerke“ wie z. B. Scrum sind die vergleichsweise kurzen Abstände, in denen sich die Teams zusammensetzen und einen Rückblick auf die abgelaufene (Planungs-)Periode werfen. Scrum definiert die maximale Länge eines Sprints auf 4 Wochen. Am Ende jedes Sprints gehört der sogenannte Sprint Review, bei dem (mit den Anspruchsberechtigten) das Ergebnis begutachtet wird, und die Retrospektive, bei der das Team seine Zusammenarbeit reflektiert zum Pflichtprogramm. Um Letzteres geht es im Folgenden: die Retrospektive.

Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Kontinuierliche Verbesserung durch Retrospektiven“

Meetings: 5 agile Tipps, wie Sie sie radikal verkürzen können

Agile Methoden, wie z. B. Scrum, halten viele Tipps bereit, wie man Besprechungen kurz, effizient und emotional reich gestalten kann. Man kann diese Tipps auch anwenden, wenn man ansonsten als Organisation überhaupt noch nicht agil aufgestellt ist. Weiterlesen „Meetings: 5 agile Tipps, wie Sie sie radikal verkürzen können“

Statt Workflow-Mythos: Raus aus den Silos!

Ich habe kürzlich in einem Post ein halb-fiktives Fallbeispiel eines Workflows geschildert. Dabei ging es um eine Beschaffung, deren Ablauf ganz komfortabel und modern in einem DMS abgebildet war. Im Beispiel stritten sich ein Herr Leichtenberger vom Vermessungsamt und ein Herr Helming von der Beschaffungsstelle darum, was wohl ein angemessener Preis für ein zu beschaffendes Tachymeter sein dürfe und welche Qualität das Vermessungsamt verlangen könne. (siehe https://agile-verwaltung.org/2016/03/24/mythos-workflows-das-ewige-unerfuellte-versprechen/)

Am Ende hatte ich den DMS-Workflow als Scheinlösung für einen tatsächlich verkorksten Prozess bezeichnet und die Frage gestellt: „Was wäre eine agile Antwort auf diese Situation? Was würden wir Herrn Leichtenberger und Herrn Helming empfehlen? Und was wäre eine gute, nachhaltige Methode der Prozessverbesserung?“ Weiterlesen „Statt Workflow-Mythos: Raus aus den Silos!“