OER, Hattie und agil lernen und lehren

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Das Schöne am agilen Arbeiten ist, dass man sich oftmals einfach in die richtige Richtung mit einem klaren Ziel treiben lassen kann, ohne die einzelnen Schritte vorher genau zu kennen. Das Ziel unseres Forums agil lernen und lehren  – einem Unterforum des FAV – ist es, agiles Denken, Handeln und agile Haltung unter die Menschen zu bringen, weil wir glauben, dass es den lehrenden Menschen und damit auch den lernenden Menschen sehr gut tut und nebenbei ein sehr effektiver Ansatz ist.

Und weil es natürlich uns selbst gut tut, sich über zeitgemäße Bildung auszutauschen. (Übrigens höchste Effektstärke bei Hattie – siehe Spitze der oberen Hattie-Rakete)

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Luuise – oder – Hattie lässt grüßen

Ja ich bin es wieder mal. Heinz Bayer – der aus dem Forum agil lernen und lehren. Dieses Mal mit Luuise im Gepäck. Samt einem Wimmelblatt über Bildungsstudien und mehr.

Luuise und mehr

 

„Ach was, diese unsäglichen Bildungsstudien“, wispert es genervt als Hintergrundgeräusch in vielen Lehrerzimmern, wenn es um Studien wie die von John Hattie geht. „Schon wieder wird eine neue Sau durch‘s Dorf getrieben. Dabei haben wir doch unsere altbewährten Rezepte.“ Weiterlesen „Luuise – oder – Hattie lässt grüßen“

Agil lernen – eine Sache der Haltung

Eine Sache der Haltung 2

Agil lernen wird oftmal völlig falsch als entspannte Gruppenarbeit abgetan. Das Gegenteil ist der Fall. Besucher/innen erzählen nach Hospitation bei Willy Wijnands in Alphen aan den Rijn, dass dessen Schüler/innen im ersten Jahr eduScrum-Praxis oft ziemlich stöhnen, weil jeder im Unterricht kontinuierlich arbeiten muss und sich nicht einfach berieseln lassen kann. Im zweiten Jahr haben sie sich daran gewöhnt und im dritten Jahr sind es eigentlich keine typischen Schüler/innen mehr. Sie kümmern sich selbstständig um ihre eigene Bildung. Willy schreibt dazu: „Ich gebe den Schülern Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess, aber vor allen Dingen: Vertrauen. Die Schüler übernehmen Verantwortung für das, was sie tun und ich gebe ihnen Freiheit und Raum. Das Resultat: die Schüler sind engagierter, produktiver und ihre Ergebnisse sind besser. Um es kurz zu machen: brillant!“

Heinz Bayer

Agil Schulen verwalten

Wir spinnen hier auf unserem Blog ein drittes Mal die Idee weiter (verknüpft mit unserer fiktiven Laborschule in Weit im Winkl), wie befreiend es sein könnte, wenn die Verantwortlichen auf allen Ebenen des Systems Schule begreifen würden, dass man Schüler/innen üblicherweise viel zu wenig ernst nimmt, ihnen viel zu wenig zutraut und damit viel zu wenig von ihnen abverlangt.

In unserer kleinen Story hatten wir Hanno Schmitt vom Regierungspräsidium Freiburg der Laborschule in Weit im Winkl einen Besuch abstatten lassen. Lena, eine Schülerin aus dem Schulsprecherteam, erklärte ihm gerade, welches Wochenthema im schulischen Think Tank diskutiert würde. „Think Tank an der Schule? Was soll das denn sein?“ – „Wissen Sie“, meinte Lena selbstbewusst. „Wir jungen Leute werden uns in 20 Jahren in einer Welt zurechtfinden müssen, von der man heute nur eine vage Ahnung hat. Also müssen wir doch am besten schon jetzt selbst darüber nachdenken, wie wir diese Herausforderung später trotzdem möglichst erfolgreich meistern können.“ Die Schulsprecherin öffnete die Tür mit der fetten Aufschrift „FUTURE“.

bildung mit schuelern

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Neues aus Weit im Winkl – Folge 2.2

Ja wir spinnen diese Idee des agilen Schulverwaltens einfach einmal weiter. Nicht als Blaupause für ein tatsächliches Konzept, eher als Anregung für ein Neudenken von Altmustern. „Haben wir doch schon gemacht. Vor 13 Jahren. Verwaltungsreform,“ rufen jetzt manche Insider aus Baden-Württemberg.

Wikipedia meint dazu: „Die Verwaltungsstrukturreform in Baden-Württemberg zum 1. Januar 2005 erweist sich in Hinsicht auf die Vernetzung einer Vielzahl von Spezialisten unter einem Dach als besonders vorteilhaft, indem sie sich bewusst für den Beibehalt einer 3-gliedrigen Verwaltungsstruktur und gleichzeitig für das Auflösen zahlreicher Sonderbehörden entschied, mit dem Ziel, dem Bürger als Verwaltungspartner, abhängig von der Aufgabe, entweder Landratsämter oder Regierungspräsidien anzubieten. Damit sollte das Kernziel der Reform einer bürgerfreundlichen, effizienten Verwaltung unter dem Motto:
Ein Haus
Ein Gebiet
Eine Behörde
Eine Entscheidung
erreicht werden. Die klaren Strukturen und Zuständigkeiten sowie die damit erzeugten Bündelungen führen zu einer größeren Verwaltungseffizienz, Klarheit und Akzeptanz der Verwaltungsentscheidungen und -strukturen bei Unternehmen, Verbänden und den Bürgern. Durch die hierarchische Struktur können innerhalb des Regierungspräsidiums bereits Interessensunterschiede entschieden werden, womit die Regierungsebene entlastet wird.“

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Neues aus Weit im Winkl – Folge 2.1

Liebe Leser/innen

Wahrscheinlich wundern Sie sich als Verwaltungsinteressierte, warum hier im Blog immer mal wieder Beiträge aus dem Bereich agil lernen und lehren auftauchen. Also aus einem Gebiet, das doch so weit entfernt von Verwaltungen und Silos scheint. Mit ein paar neuen Folgen aus unserer fiktiven Laborschule in Weit im Winkl wollen wir diesen Zusammenhang für Sie herstellen.

agil schulverwalten

Und uns dabei an die Vision einer agil angehauchten Schulverwaltung wagen. Die mit einem eher geringen Aufwand so Vieles an den von ihnen verwalteten Schulen sich erfolgreich bewegen lassen könnte. Das Bild dazu gibt es hier. https://www.aufeigenefaust.com/2018/07/02/agil-schulverwalten/

Folge 2.1 – Wie alles begann.

Die Story

Wir schreiben das Jahr 2033. Zwanzig Jahre ist es nun her, dass das Laborgymnasium in Weit im Winkl, kurz vor Basel erstes Tal rechts – also direkt an der Schweizer Grenze, zur „teilautonomen“ Schule wurde. Insiderkreise sprachen schon gar nicht mehr von Schule, sondern vom Café L.

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