Bericht von einer Forschungsreise nach Ängelholm

Ganz schön mutig (oder frech?). „Första agila kommun av Sverige“ – „Erste agile Kommune Schwedens“ – so nennt sich Ängelholm am Öresund, ganz im Südwesten des Landes. Würde eine deutsche Verwaltung sich so nennen – würde sie die erste sein wollen?

Ängelholms Rathaus mit zwei Forschungsreisenden

Auf jeden Fall geht ein Flair des Mutes zum Experiment von dieser Verwaltung aus – nicht der einzige Punkt, der uns neugierig gemacht hat.

Was können wir von Ängelholm lernen für unsere Mission, die deutsche Verwaltung zu agilisieren?

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Thema Agilität zieht Kreise in der Public Sector Community

Das Thema Agilität wird in der öffentlichen Verwaltung zunehmend wahrgenommen – unser Forum befindet sich in bester Gesellschaft. Hinweisen möchte ich auf die aktuell erschienene Ausgabe (2016/03) von „Verwaltung und Management: Zeitschrift für moderne Verwaltung“ aus dem Nomos Verlag. Unter der Gastherausgeberschaft von Jörg Bogumil, einem der renommiertesten deutschen Verwaltungswissenschaftler, wird am Thema Flüchtlingskrise die Krise der Verwaltungen beleuchtet. Dabei wird die Flüchtlingskrise als „Wicked Problem“ beschrieben, dem man nicht mit zentralistischen Lösungsansätzen begegnen kann, sondern das kollaborative Self-Governance-Ansätze erfordert (vgl. Editorial). Lesenswert sind unter dem Aspekt „Agilität“ insbesondere die Beiträge von Michèle Morner und Manuel Misgeld (Organisation der Integration: Die Rolle von Self-Governance für eine gemeinschaftliche Handhabung der Flüchtlingssituation) und von Johann Hahlen und Hannes Kühn (Die Flüchtlingskrise als Verwaltungskrise – Beobachtungen zur Agilität des deutschen Verwaltungssystems). Leider sind die Beiträge nicht Open Access zugänglich.