„New Work in der Verwaltung 2023/2033“ – die Ergebnisse sind da!

„Am 2. März 2033 fand die 12. und letzte Jahresveranstaltung zu New Work in der Verwaltung statt, ein großes Fest, auf dem Zivilgesellschaft und Verwaltung mit privaten Dienstleistern gemeinsam gekocht und gegessen, gesungen und gefeiert haben. Zwölf Jahre stetiger Entwicklung und heftiger Umbrüche liegen hinter uns.“ So beginnt die Jubiläums-Ausgabe des „FAV-Journals“ vom Mai 2033. Sie wagt einen Rückblick auf das ferne Datum 02.03.2021, als mit dem ersten Barcamp dafür der Startschuss fiel.

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Digital Workplace: Mitstreiter*innen gesucht, die eine Vision vom digitalen Arbeitsplatz 2033 entwickeln


Digitaler Arbeitspatz oder neudeutsch Digital Workplace: Noch so ein schillerndes Schlagwort, unter dem sich ganz unterschiedliche Ideen versammeln. Oft ist damit eine eher technisch geprägte Vorstellung zukünftiger Arbeitsplätze gemeint, gerne auch verbunden mit mobilem Arbeiten in allen Formen. Oft werden mit dem Begriff aber auch Visionen moderner Räume, Architekturen und Mobiliar verknüpft. Wer sich mit organisatorischen Fragen beschäftigt, stellt sich vielleicht neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation darunter vor. Gemeinsam ist: Der Begriff regt die Fantasie an.

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Projektteams in Teilzeit: Ein einfaches Tableau, um die Teamenergie zu visualisieren

Manche Teams funktionieren gut und man spürt richtig ihre Freude an der eigenen Produktivität. Andere kommen nicht vom Fleck und haken müde ihre ToDo-Listen ab. Für die Management-Rollen in Projekten (Projektleiter, Product Owner, Scrum Master – wie auch immer sie heißen) stellt die „Teamenergie“ ein zentrales Konzept (und oft auch ein zentrales Problem) dar. Sie irgendwie objektiv zu „messen“ halte ich für fast unmöglich. Aber für die Visualisierung verwende ich seit einiger Zeit ein Mustertableau, das ich hier an einem praktischen Beispiel vorführen will.

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Wie führt man neue Software in der Breite in die Verwaltung ein? – Mitstreiter:innen gesucht

Eine neue Software organisationsweit einzuführen ist ein komplexes Problem. Unabhängig davon, ob es eine E-Akte in einer Behörde oder ein umfassendes Produktionsplanungssystem in einem Unternehmen ist, betrifft es viele Menschen und ihre Arbeitsweisen. Aber wieso muss hier eigentlich jede:r das Rad neu erfinden?

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Arbeitsgruppen, Webinare zu Scrum und Dokumenten-management, Konferenzen: FAV-Veranstaltungen der nächsten Zeit

FAV-Webkonferenz: Angebote für moderierte Arbeitsgruppen am 06.05.2021 16-17:30 Uhr

Für ganz Kurzentschlossene, nämlich heute Nachmittag: Ausgehend von den Erfahrungen der AG Hochschulaktenplan wollen wir ausloten, welche anderen Themen sich für diese Art konzentrierter Wissenserarbeitung und Wissensaustauschs eignen. Die Konferenz ist kostenlos, aber wir bitten um Anmeldung auf XING unter https://www.xing-events.com/ONNUHYO.

Einstieg in das agile Projektmanagement (Scrum & Co) am 12.05.201 14-16 Uhr

Im Vorfeld der FAV-Frühjahrskonferenz bieten wir das zweistündige Basis-Seminar „Einstieg in das agile Projektmanagement (Scrum & Co)‘ an. Es richtet sich an „Neuankömmlinge“, die gerade mit ihrem Boot an der Küste landen und den Kontinent entdecken wollen. Vorgestellt werden die Basiselemente agiler Projekte:

  • Projektergebnisse iterativ und inkrementell erzeugen.
  • Arbeiten in cross-funktionalen Teams.
  • Wenige, verdichtete Steuerungsinstrumente.

Eine Methode, die auf diesen Prinzipien aufbaut ist Scrum, das wir im Seminar als Leitfaden nehmen. In einem ersten Teil werden diese Prinzipien vorgestellt und Gelegenheit zum Austausch gegeben. Im zweiten Teil sprechen wir über Möglichkeiten und Grenzen der Anpassung von Scrum an konkrete Projekte.

Teilnehmer:innen erhalten ein Skript zu Scrum-Grundlagen.

Das Webinar bereitet auch auf die Session von Peter Bauer vor, die er auf der Frühjahrskonferenz am 18.05. anbietet unter dem Titel „Let‘s talk about … Scrum. Anpassung des Frameworks für die Projektarbeit in Verwaltungen. Ein Praxisbericht“.

Die Teilnahme kostet 23,80 € incl. MWSt. Anmeldungen unter: https://kompetenzmanufaktur-agileverwaltung.org/die-manufaktur/unsere-angebote/einstieg-in-das-agile-projektmanagement-scrum-co/

FAV-Frühjahrskonferenz in @tlingen am 18.05.2021 von 9-17 Uhr

Als ein neues Element bieten wir dieses Jahr eine Agile Sprechstunde an. Unter dem Titel „Frag den Coach“ können sich Teilnehmende individuell von unseren erfahrenen FAV-Kolleg:innen Christine Gebler, Falk Golinsky, Heike Eckert, Lila Sax dos Santos Gomes und Thomas Michl zu einer aktuellen Herausforderung beraten lassen.

Einige wenige Tickets sind noch frei. Anmeldung unter https://konferenz-agile-verwaltung.org/konferenz-agile-verwaltung/deine-anmeldung/

Webinar „Erst die Strukturen, dann die Tools“ am 16.6., 23.06. und 30.06.2021, jeweils von 13:00 bis 16:30 Uhr

Das Webinar richtet sich an einzelne Teams, Sachgebiete oder ganze Verwaltungen, die bei ihren Dokumenten, Konferenzen, Teamboards und Chatrooms Strukturen einrichten wollen – erst einmal unabhängig von einer konkreten Software. Das Ziel ist, ausgehend von den Arbeitsprozessen und -projekten Baisstrukturen aufzubauen, die einen festen Boden für verschiedene Tools und Dokumentenmanagement-Systeme bilden. Wir folgen dabei dem Motto „Intelligente Software für intelligente Strukturen – aber nicht anstatt intelligenter Strukturen“. Insofern ist das Seminar eine gute, produkt-unabhängige Vorbereitung für ein Projekt zum Beispiel zur einführung der E-Akte.

Nähere Informationen und Anmeldung unter https://kompetenzmanufaktur-agileverwaltung.org/die-manufaktur/unsere-angebote/erst-die-strukturen-dann-die-tools/

Konferenz „Agil unterrichten – konkret“ am 19.06.2021 von 9:30 – 15:30 Uhr

Dazu veranstaltet die Hochschule für agile Bildung in eZürich eine Online-Konferenz. Nähere Informationen dazu unter https://agile-verwaltung.org/2021/04/29/agil-unterrichten-konkret.

AG Hochschulaktenplan erfolgreich abgeschlossen: Die Erfolgsfaktoren könnten auch für andere interessant sein

Im Oktober 2019 gab Christian Rupp, neuer Chief Innovation Officer der Mach AG in Lübeck, der „Innovativen Verwaltung“ ein Interview. Er hatte vorher in Österreich gelebt und war dort maßgeblich am Projekt „Digitales Österreich“ beteiligt. Auf die Frage, ob er bei seinem Umzug große Unterschiede zwischen den beiden Bundesrepubliken bemerkt habe, antwortete Rupp: „Die digitale Entwicklung [in Österreich] ist dabei von der Bereitschaft zur Collaboration, wie es neudeutsch heißt, geprägt. Diese Grundhaltung zur Kooperation vermisse ich in Deutschland etwas. (…) Die prinzipielle Bereitschaft, etwas zu übernehmen, das jemand Anders entwickelt hat, ist nicht immer vorhanden. In Österreich haben wir eine Koordinations- und Kooperationsplattform aufgebaut.“ /Anmerkung 1/

Seitens des Forums Agile Verwaltung haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht. Verschiedene Versuche, kooperative Plattformen anzubieten, waren nicht von Erfolg gekrönt, zumindest nicht bis Sommer 2020. Dann gründete sich auf einmal eine „Arbeitsgruppe Hochschul-Aktenplan“ – und die arbeitete erfolgreich. Und vielleicht kann die dort gefundene Arbeitsweise ja als Rahmenmodell herhalten, um auch andere Problemstellungen gemeinsam anzugehen.

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Agile Verwaltung und die leidigen „Kunden“: Hat Ko-Dienstleistungsproduktion eine Zukunft?

Was bedeuten Algorithmen und Künstliche Intelligenz für das Verhältnis von Öffentlicher Verwaltung (vor allem im Kommunalbereich) und den anspruchsberechtigten „Verwaltungskunden“? Sollen perspektivisch die OZG-Dienstleistungen künftig möglichst automatisch durch die Verwaltungen durchgeroutet werden? Oder soll umgekehrt zumindest ein Teil der Dienstleistungen durch vermehrte und vertiefte Einbeziehung der betroffenen Einwohner:innen gekennzeichnet sein? Die Alternativen rühren an unser Grundverständnis von Demokratie.

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Agil unterrichten – konkret

Save the date – ein Tag an der Hochschule für agile Bildung in eZürich

Samstag 19. Juni – 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr – 21 Fränkli Tagungsgebühr

Im Bildungsbereich stellt man sich immer wieder diese eine Frage: Wird Schule irgendwann „nach Corona“ wieder „normal“? Also etwa so: Die Lehrperson ist auf der Basis des Lehrplans für die Unterrichtsstunde gut vorbereitet und am Ende kann sie sagen: „Wunderbar. Heute habe ich meinen Stoff geschafft“. Und Schüler:innen in den analogen Schulbänken haben wieder dieses „normale“ Gefühl aus den früheren Zeiten.

Die Sehnsucht nach der „Normalität“ ist in Zeiten des Onlinelernens logischerweise groß. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass es bei den Lernenden meist nicht in erster Linie um schulische Inhalte geht, sondern um die aktuell fehlende soziale Vernetzung. Um das Menschsein eben. Tauchen wir zurück in die analoge Vergangenheit vor zwei Jahren und schauen auf die Gefühlswelten der Akteure im Fachunterricht und nur auf den Lernstoff bezogen, dann sieht die Visualisierung dazu doch oft etwa so aus:

Nun haben Schüler:innen in den letzten Monaten zwangsläufig lernen müssen, selbstständiger zu laufen als im vorigen Bild. Klar, das Feld zieht sich möglicherweise in Sachen Fachkompetenz mehr auseinander. (nächstes Bild) Aber in Sachen Selbstständigkeit und das „Sich auf sich selbst verlassen müssen“ haben alle zugelegt. Ob sie wollten oder nicht. Ich will die aktuelle Situation natürlich nicht beschönigen. Aber ich wünsche mir trotzdem dringend von Schule für die Generation meiner Enkel:innen, dass man die vielen in diesen Zeiten digital erworbenen Kompetenzen nicht einfach schnöde wieder zurücklässt. Die Schule der Zukunft muss hybrid gedacht werden. (Übrigens sollten auch Großeltern nach Corona hybrid altern und nicht ihre angehäufte Onlinekompetenz wieder über Bord werfen :-))

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Agile Führung? Agile Hierarchie? Ein Versuch zum Abbau der Begriffsverwirrung

Beim Lesen von Blog Posts und beim Hören von Podcasts zu den Themen Teams und den Rollen in Teams ist mir in letzter Zeit wiederholt aufgefallen, wie unklar wir oft ausdrücken. Wir leben in einer VUKA-Welt. Das A in VUKA steht für Ambivalenz und Ambiguität. Also für Zweideutigkeit, Vagheit, Verschwimmungen. Umso wichtiger wäre es doch, in A-Situationen besonders darauf zu achten, klare Begriffe zu finden, die es erlauben, diese Ambiguitäten deutlich auszudrücken.

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Agiles Forschungsmanagement-Experiment

Ko-Autor: Professor Dr. Hermann A. Wegner

Es begann im Sommer 2019, als ich eine spannende Anfrage der Justus-Liebig Universität Gießen bekam. Ein internationales Forschungsteam will stärker selbstorganisiert arbeiten, da sich das Team auf mehr als 10 Promovierende verdoppelt hat und eine individuelle Betreuung durch den Doktorvater bei der Gruppengröße nicht mehr leistbar ist. Zudem arbeiten mehrere Promovierende an ähnlichen Themen, da ist eine engere Zusammenarbeit und die bessere Vernetzung untereinander sehr sinnvoll. Andere Formate der Zusammenarbeit wurden notwendig.

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