Aus der agilen Methodenkiste: Sinn und Zweck des Reviews und der Retrospektive

Scrum_Framework
Quelle: wikimedia.org, Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

In der Praxis beobachte ich öfter, dass der Unterschied zwischen Retrospektive und Review am Ende des Sprints nicht immer klar und eindeutig ist. Auch erschließt sich der Sinn der beiden Formate nicht immer. Gerade agile „Neulinge“ tun sich offenbar schwer, nachzuvollziehen warum der Blick auf die Teamzusammenarbeit (Blick nach innen) und der Blick auf das Ergebnis (Blick von außen) in zwei getrennten Besprechungsformaten stattfindet. Dazu kommt die Versuchung, Zeit zu sparen, indem auf eines der beiden Formate verzichtet wird. Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Sinn und Zweck des Reviews und der Retrospektive“

Kommunale Services auf service-bw

Wertversprechen Teil 3:  Nutzungszufriedenheit messen

Im Public Service Design ist Nutzungszufriedenheit das zentrale Qualitätskriterium. Wenn keine Nutzungskennzahlen verfügbar sind, können Nutzer*innen-Tests Aufschluss geben.

„Wie zufrieden sind Nutzer*innen mit den kommunalen Service-Prozessen auf service-bw?“

Diese Frage hatten rund 50 Studierende der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg zu beantworten – als praktische Übung während der Lehrveranstaltung Digital Public Service Design am 15. und 16. November 2018. 
Im Gegensatz zu „normalen“ Benutzer*innen erhielten sie vorab eine allgemeine Einführung in die E-Government Plattform in Baden-Württemberg service-bw, sowie den Statusbericht Erste Ergebnisse aus dem Live-Betrieb. Für die anschließende Aufgabe standen 30 Minuten zur Verfügung – mehr Zeit, als „normale“ Nutzer*innen für Recherche und Nutzung einer Leistung zu investieren bereit sind.

Aufgabe

„Sucht euch einen Verwaltungsservice aus (am besten einen der kommunalen Pilotprozesse), recherchiert und testet diesen auf service-bw und schreibt einen Blog-Kommentar darüber.“

Ergebnisse

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Agil lernen – eine Sache der Haltung

Eine Sache der Haltung 2

Agil lernen wird oftmal völlig falsch als entspannte Gruppenarbeit abgetan. Das Gegenteil ist der Fall. Besucher/innen erzählen nach Hospitation bei Willy Wijnands in Alphen aan den Rijn, dass dessen Schüler/innen im ersten Jahr eduScrum-Praxis oft ziemlich stöhnen, weil jeder im Unterricht kontinuierlich arbeiten muss und sich nicht einfach berieseln lassen kann. Im zweiten Jahr haben sie sich daran gewöhnt und im dritten Jahr sind es eigentlich keine typischen Schüler/innen mehr. Sie kümmern sich selbstständig um ihre eigene Bildung. Willy schreibt dazu: „Ich gebe den Schülern Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess, aber vor allen Dingen: Vertrauen. Die Schüler übernehmen Verantwortung für das, was sie tun und ich gebe ihnen Freiheit und Raum. Das Resultat: die Schüler sind engagierter, produktiver und ihre Ergebnisse sind besser. Um es kurz zu machen: brillant!“

Heinz Bayer

service-bw – erste Ergebnisse aus dem Livebetrieb

Seit dem 1. Juli 2018 sind die vorherigen Kommunalen Rechenzentren in Baden-Württember (DZBW, KDRS, KIRU und KIVBF) zum IT-Dienstleister ITEOS verschmolzen. Damit ist ITEOS der zentrale Ansprechpartner für die 1.001 baden-württembergischen Städte und Gemeinden, wenn es um das Thema Digitalisierung und eGovernment geht. Den folgenden Beitrag hat Andreas Pelzner, Vorstandsmitglied der ITEOS, freundlicherweise für unseren Blog verfasst. Weiterlesen „service-bw – erste Ergebnisse aus dem Livebetrieb“

Warum? Und vor allem: Wozu das Ganze?!

Agile Teams sind tatkräftig. Und oft auch sehr schnell – Ideen produzieren, Wege entwickeln, umsetzen, erproben, verändern, weitermachen. Manchmal vielleicht zu schnell. Das Problem: „Wer rudert, sieht den Grund nicht.“ (Wilhelm Busch) Und verliert manchmal den Überblick, ob man noch den eigentlich angepeilten Kurs hält. Eine kluge Abfolge aus „Machen“ und „Innehalten/Reflektieren“ gehört deshalb eigentlich zum festen Programm agilen Arbeitens. Aktive, kreativ sprühende Teams müssen sich jedoch manchmal regelrecht zum Innehalten zwingen. Systematische Fragen haben sich deshalb als probates Mittel erwiesen, in die ,reflexive Schleife‘ einzutauchen und das Nachdenken zu leiten.

Die erste Frage, die vielen dazu in den Sinn kommt, ist „Warum?“ Eine wichtige Frage, ohne Zweifel, zwingt sie uns doch, nach den Wurzeln unseres Handelns zu suchen und diese als Hilfe zum Überprüfen, zur Ausrichtung unseres Tuns heranzuziehen. Weiterlesen „Warum? Und vor allem: Wozu das Ganze?!“

Aus der agilen Methodenkiste: Teamboards gestalten in 90 Minuten

Scrum-Kanban-Board, Personal Kanban, Kanban Tafel…. In der agilen und leanen Szene fallen unterschiedliche Namen für ein Instrument, das Ziele, Aufgaben und deren Fortschritt visualisiert. Auch im Rahmen des Office- oder Shopfloor-Managements wird es genutzt, um auf Kurs zu bleiben. Über das Personal Kanban Board hat Thomas Michl hier im Blog bereits geschrieben (https://agile-verwaltung.org/2016/03/31/agile-teamorganisation-mit-personal-kanban-ein-ueberblick/). Ich möchte eine Variante der Boards vorstellen, mit dem ein Team sich effektiv abstimmen und steuern kann. Dieses „Teamboard“, wie ich es im Weiteren nenne, ist spezifisch auf die Informationsbedürfnisse und Aufgaben des jeweiligen Teams zugeschnitten.

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