Wie innovierend, agierend und selbstaktiv getrieben kann und soll eine Verwaltung sein?  

Was macht ‚Verwaltung’ zur ‚Verwaltung’ …

Letzten Mittwoch. Es ist wieder passiert… Es fällt der Satz: „Die Verwaltung muss Entwicklungsabteilungen haben. Dann wird alles besser. Man sieht doch an Google, wie die Zukunft gemacht ist: Digitalisierung, Innovation, Entwicklung, Erfindungsgeist. Da muss es hingehen.“

Am nächsten Morgen auf einer Veranstaltung zu Design Thinking – Versicherungen, IT-ler, alle möglichen Industrien. Mein Namensschild weist meine Herkunft als (ich vermute einzige anwesende) Vertreterin der öffentlichen Verwaltung aus. Nach einem Blick auf das Schild: „Was machen SIE denn HIER?“ (AdR: Nach wenigen erklärenden Sätzen habe ich mich dann dann doch sehr willkommen gefühlt 🙂 .)

Ja, was denn nun? Die Erwartung erfüllen und als Verwaltungsmensch teilhaben an dem, was da draussen passiert? Oder anerkennen, dass Verwaltung so ganz anders tickt als der Rest der Welt und daraus schliessen, dass ich da eigentlich gar nicht hin- und schon gar nicht dazugehöre?

Was kann soll und muss die Verwaltung und ihre Mitarbeitenden? 

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„Lageorientierte Führung“ – zaghaftes Kokettieren mit funktionsübergreifenden Entscheidungen

Die Studierenden der baden-württembergischen Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl haben einen ehrenvollen Auftrag der grün-schwarzen Landesregierung erhalten. Im kommenden Studienjahr sollen die Studierenden des 1. bis 3. Semesters ein Fachprojekt durchführen mit dem Titel „Lageorientiertes Führen: Verwaltungsführung in komplexen Lagen zwischen Krisen- und Projektmanagement“. /1/ Weiterlesen „„Lageorientierte Führung“ – zaghaftes Kokettieren mit funktionsübergreifenden Entscheidungen“

Repost: Kennenlerntreffen „Agiles Lehren und Lernen“

(Original unter: http://agiles-studieren.de/2017/08/28/kennenlerntreffen-agiles-lehren-und-lernen/)

Eine innovative Idee wie Agiles Studieren entwickelt sich fast immer in einem Kontext mit anderen Ideen. In diesem Sinne fuhr ich am 6. Juli 2017 in froher Stimmung zu dem ersten Kennenlerntreffen an die Stuttgarter Hochschule der Medien. Dort traf ich auf Menschen aus Schule, Verwaltung, Industrie und Hochschule, die sich ebenfalls mit diesem Themenfeld auseinandersetzen. Weiterlesen „Repost: Kennenlerntreffen „Agiles Lehren und Lernen““

Schülerschule meets eduScrum

Ich erzähle Ihnen jetzt zuerst einmal eine ganz alte Geschichte … um dann aus dieser Geschichte die Kurve zum agilen Lernen und Lehren zu bekommen.

Ich war 35 Jahre lang Lehrer. Physik und Mathematik. Und die Story heißt Schülerschule. Weiterlesen „Schülerschule meets eduScrum“

Aus der agilen Methodenkiste: Speed Estimation – 150 Stories in weniger als zwei Stunden abschätzen

SCRUM – Gewusel im Football (Foto: Quelle Pixabay)

Ich möchte in meine Rolle als Produktmanager und Scrum Product Owner eine Methode vorstellen, die wir mit Erfolg ausprobiert haben, um im Team die für das nächste Jahr umzusetzenden Stories des Backlogs abzuschätzen. Die Schätzung hilft, den ungefähren Ferstigstellungszeitpunkt auf Basis der Team-Geschwindigkeit errechnen zu können. Diese Methode ist zwar im Kontext der Software-Entwicklung angewandt worden, sie sollte aber in allen anderen Kontexten genauso gut funktionieren.

Zum Hintergrund

Wir hatten vor zweieinhalb Jahren begonnen, einen neuen Browser-basierten Client für unser Enterprise Management System zu entwickeln. Welche Funktionen in diesem Client zur Verfügung stehen sollten, war offensichtlich: er sollte möglichst das können, war schon mit dem alten Client verfügbar war.

Allerdings war ein neues Team zusammengestellt worden, das auf Basis neuer Technologie entwickelt werden sollte. Und so war das Wissen um die Funktionen bei den meisten Teammitgliedern entweder kaum oder doch eingeschränkt vorhanden war. Denn auch die Zusammenstellung des Teams war neu: Es waren sowohl Entwickler für die Oberfläche als auch für die Service-Infrastruktur dabei. Und so war meist nur ein gewisser Ausschnitt der Funktionen bekannt. Weiterlesen „Aus der agilen Methodenkiste: Speed Estimation – 150 Stories in weniger als zwei Stunden abschätzen“

In eigener Sache: Seminare zu „Agilen Methoden für die Verwaltung“ und zur „Agilen Einführung der E-Akte“

Im September finden zwei der seltenen Seminare zur Agilen Verwaltung statt:

Am Dienstag, 19. September 2017, veranstaltet das VS Consulting Team in Tübingen einen Workshop speziell für Führungskräfte und Projektleiter aus der Verwaltung, die die Einsatzmöglichkeiten agiler Methoden in ihrem Arbeitsumfeld kennenlernen möchten.

Nähere Informationen unter https://agile-verwaltung.org/workshop-agile-methoden-fuer-die-verwaltung/

Am Mittwoch, 27. September 2017, findet in Köln ein eintägiges Seminar „E-Akte agil einführen: Der Weg zur Beschaffung eines DMS“ statt. Veranstaltet wird es von der Akademie Agile Verwaltung.

Download des Seminarflyers: FLYER AAV e-Akte_1._DMS-Beschaffung_Köln_20170927

 

Aus der agilen Methodenkiste: Backlog Grooming – die Warteliste will gepflegt sein …

Der Backlog, also die Sammlung der offenen Arbeitsaufträge, ist ein sehr lebendiges Dokument. Ständig kommen neue Arbeitsaufträge dazu, werden Arbeitsaufträge verfeinert oder gar abgeändert. Er wächst und gedeiht beständig. Und hin und wieder muss auch mal dem Wildwuchs Einhalt geboten werden. Eine beliebte Metapher in diesem Zusammenhang ist der Vergleich des Backlogs mit einem Garten. Auch er muss gehegt und gepflegt werden, damit er die Form und Gestalt bekommt und behält, die wir uns wünschen. Ähnlich verhält es sich mit dem Backlog. Diese Backlogpflege nennt sich in der Fachliteratur Backlog Grooming oder auch Backlog Refinement.

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