New Work – geht das auch in der Verwaltung?

Mark Poppenborg, Mitinitiator des Netzwerks intrinsify.me!
Mark Poppenborg, Mitinitiator des Netzwerks intrinsify.me!

Wir sprechen auf unserem Blog über Agilität in den Organisation und über agile Methoden, die hier das Arbeiten in Teams unterstützen, aber auch über eine andere Haltung beim Arbeiten. Manche sprechen von auf #AUGENHÖHE miteinander umgehen (siehe). Es gibt inzwichen einen weiteren Begriff, unter dem dieses andere Arbeiten geführt wird: New Work (#NewWork). Der von mir sehr geschätzte Mark Poppenborg, Mitinitiator des Netzwerks intrinsify.me!, in dem sich so genannte Stypes (= Selbstbestimmte Typen) regelmäßig zum Erfahrungsaustausch treffen (sehr zu empfehlen!), hat nun einen Artikel zur Klärung des Begriffs gegeben.

Da ich der Meinung bin, dass auch für die öffentliche Verwaltung diese  andere Haltung des Miteinanders während der Arbeit für alle Beteiligten sehr förderlich ist – man lese nur den Artikel von Thomas Michl hier auf dem Blog: Scrum und Bürgerschaftliches Engagement: Der Anfang eines Gedankenspiels – möchte ich kurz die beiden letzten Aspekte des Artikels von Herrn Poppenborg hier vorstellen:

7) New Work schafft eine Bühne

Wo ein Label ist, ist eine Bühne. Das Netzwerk intrinsify.me könnte ja gar nicht existieren, wenn die Gesellschaft nicht zuvor die Veränderungen rundum Arbeit, Führung und Organisation irgendwie markiert hätte.
Und wo eine Not identifiziert wird, entsteht Platz für Sinngemeinschaften, Bewegungen, Diskussionsforen, Produkte und Orientierungsgeber. Das begründet letztlich auch unsere Existenz. Und natürlich die Existenz vieler anderer Akteure.
Für die möglichen Anspruchsgruppen heißt es deshalb »Augen auf und weiterhin selbst denken«. Nur weil wir oder andere Akteure viel Meinungsbildung betreiben, bleiben es Meinungen, keine Wahrheiten. Denn für die Zukunft der Arbeit kann es kein Wissen geben. Das schließt sich von selbst aus.

8) Man sollte sich aktiv mit New Work auseinandersetzen

New Work ist eine Beobachtung, ein Clusterbegriff, eine Einordnung – nichts was man machen kann. Und doch kann man nicht tatenlos zusehen.
Die dramatischen Veränderungen, die New Work beschreibt, kann man nicht aussitzen. Deshalb sollte jeder, ob als Führungskraft, Unternehmer, Freelancer oder in anderer Rolle sich unbedingt mit New Work beschäftigen. Denn nur so kann man sich eine eigene Meinung bilden und herausfinden, was New Work für einen selbst bedeutet und wie man reagieren muss.

Textauszug aus dem Artikel 8 Dinge, die Jeder über New Work wissen sollte von Mark Poppenborg

Autor: Dr. Martin Bartonitz

Geboren 1958 und aufgewachsen in Dortmund, am Rande des Kohlenpotts, einem Schmelztiegel während der Gründerzeit eingewanderter Menschen. 1992 nach der Promotion in experimenteller Physik gewechselt von der Messprozess- in die Geschäftsprozesssteuerung. Mit Blick auf die Erfahrungen in der Optimierung der Effizienz von Prozessen in der Bürowelt kam in den letzten Jahren immer mehr die Erkenntnis: Das Business machen die Menschen. Und wenn nur nach der Effizienz geschaut wird, dann wird auch noch die letzte Motivation in den Unternehmen zerstört. Daher sollten Organisation und auch die eingesetzte Software die Menschen in ihrer Kreativitität unterstützen und sie nicht knechten. Selbstbestimmtheit statt Fremdbestimmung sollte uns den nächsten Schub in unserer gesellschaftlichen Entwicklung bringen. Aufgrund dieser Überzeugung schreibe ich hier mit.

1 Kommentar zu „New Work – geht das auch in der Verwaltung?“

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